Erfolgreicher Auftakt des ersten Game Jam am Umwelt-Campus Birkenfeld

Computerspiele erfreuen sich großer Beliebtheit. Viele nutzen die Gelegenheit, um nach der Schule oder der Arbeit zu „zocken“. Aber wie sieht es auf der anderen Seite aus? Wie können Spiele entwickelt und umgesetzt werden?

Erfolgreicher Auftakt des ersten Game Jam am Umwelt-Campus Birkenfeld

Beim ersten Game Jam am Umwelt-Campus Birkenfeld (UCB), Standort der Hochschule Trier, hatten die Teilnehmenden die Chance, selbst in die Rolle des Entwicklers zu schlüpfen. Organisiert und ins Leben gerufen wurde das Event von dem Dozenten Markus Schwinn sowie Gino Rottenbach, Projektmitarbeiter in der Arbeitsgruppe Verteilte Systeme am UCB.

Insgesamt 50 Studierende, davon 75% aus Birkenfeld und 25% aus Trier, stellten sich Anfang November der Herausforderung, zu dem vorher unbekannten Thema „Growing Things and Time Portals“ ein Spiel zu entwickeln. Dafür hatten die insgesamt 11 Teams drei Tage Zeit. Es wurde rund um die Uhr programmiert, designt und sogar komponiert. Allen Gruppen gelang es, nach 48 Stunden einen Prototyp ihres Spiels zu präsentieren.

Im Rahmen einer Preisverleihung wurden die besten Ideen am letzten Tag ausgezeichnet. Den ersten Platz sicherten sich die Studierenden Susanne Leuck, Christoph Heich und Rick Ruppel mit ihrem Spiel „Timetraveler“. Die überregional besetzte Jury unter Leitung von Prof. Dr. Martin Rumpler vom Umwelt-Campus Birkenfeld war der Meinung, dass das Game mit einer innovativen Spielidee das vorgegebene Thema am besten umgesetzt hatte. In „Timetraveler“ ist es der Spielfigur möglich, gleichzeitig verschiedene Zeiten zu sehen. In einer Zeitblase um sich herum, verschwimmt die Welt aus der Vergangenheit mit der aus der Gegenwart. Durch das Lösen von Rätseln aus beiden Zeiten soll einer magischen Blume zum Wachstum verholfen werden. Auf dem zweiten Platz landete das Spiel „Time To Grow“ und den dritten Platz belegte „A Wild Journey“.

Durch die Unterstützung von Fritz-Kola und Schwollener Sprudel wurden die Studierenden über das Wochenende mit Wasser und Softdrinks versorgt. Das Studiwerk Trier und Game Up! Rheinland-Pfalz ermöglichten zudem die Verpflegung mit Pizza. Die Ausschüttung der Preisgelder in Höhe von mehr als 700 € an die besten drei Spielideen und Umsetzungen konnte dank der Unterstützung der Freunde der Hochschule e. V. und des ASTAs des Umwelt-Campus realisiert werden.

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