Ehrungen für kommunalpolitisches Engagement

Kurz vor dem Ende der aktuellen Legislaturperiode wurden die Mitglieder des Idar-Obersteiner Stadtrates für ihr ehrenamtliches Engagement geehrt.

Ehrungen für kommunalpolitisches Engagement

Oberbürgermeister Frank Frühauf dankte den Räten für deren vielfältiges kommunalpolitisches Wirken der vergangenen fünf Jahre und zeichnete sie mit den kommunalen Ehrenzeichen aus.

In seiner Ansprache würdigte Oberbürgermeister Frühauf nicht nur das Engagement der Ratsmitglieder, sondern dankte auch den Familienangehörigen, „denn sie mussten oft viel Verständnis aufbringen und Rücksicht nehmen und haben damit das politische Wirken mitgetragen.“ Der OB erklärte, dass die Stadträte in der abgelaufenen Legislaturperiode eine ganze Reihe von Entscheidungen getroffen haben, die den Standort Idar-Oberstein gestärkt und den Bürgern mehr Lebensqualität gebracht haben. „Und das trotz schwieriger Rahmenbedingungen, denn Kommunalpolitik ist heutzutage von vielen Entwicklungen und Entscheidungen abhängig, die außerhalb unseres Einflussbereiches liegen“, unterstrich Frühauf. Er unterstrich auch, dass trotz oft unterschiedlicher Meinungen und bewegter Debatten zwischen den immerhin sieben Fraktionen doch stets das Bemühen um Konsens und konstruktive Entscheidungen vorgeherrscht habe. „So soll es auch sein, denn die Demokratie lebt von der Vielfalt der Meinungen, der Abwägung der Argumente und von der Bereitschaft zum Kompromiss, um gute Lösungen zu finden.“

Als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit verlieh der Oberbürgermeister den Ratsmitgliedern anschließend die kommunalen Ehrenzeichen, wobei Thomas Engel und Bernhard Zwetsch auf die Ehrung verzichteten. Die Ehrenzeichen sind nach der Anzahl der Jahre, die eine Person im Stadtrat tätig ist, gestaffelt. Nach einer Legislaturperiode im Stadtrat wird eine Urkunde verliehen, nach zehn Jahren der Wappenteller, nach 15 Jahren der Wappenring, nach 20 Jahren der Ehrenring und nach 25 Jahren der Silberne Wappenteller.

Die Ratsmitglieder erhielten folgende Ehrungen:

Urkunde: Benjamin Augenstein, Stefan Becker, Sabine Brunk, Eva-Maria Budau, Verena Buschbaum, Eduard Erken, Sonja Gottlieb, Jürgen Hiebel, Harald Iring, Christian Knapp, Marco Loch, Stephan Lorenz, Karin Mähringer, Jörg Petry, Karl-Heinz Totz und Dr. Ulrike Trappe-Krieger

Wappenteller: Gabriele Ackermann, Bernhard Bohnsack, Peter Erbach, Karl-Heinz Felske, Frank Forster, Knut Hennchen, Walter Mörtl, Jürgen Neu, Dr. Peter Quint und Stefan Worst

Wappenring: Dirk Backes, Josef Mähringer, Thomas Petry und Wolfgang Röske

Ehrenring: Raimund Engbarth

Silberner Wappenteller: Karl Friedrich Hahn, Armin Korpus und Julianne Wild

Anschließend sprach Oberbürgermeister Frühauf noch Sonderehrungen aus für Ratsmitglieder, die sich bereits länger als 25 Jahre im Stadtrat engagieren. Denn die entsprechende Richtlinie sieht eigentlich nur Ehrungen für bis zu fünf Legislaturperioden vor. Gleich zwei Stadträte sind jedoch seit nunmehr 30 Jahren aktiv und zwar Horst Hotschicke und Hans-Walter Schmidt. Ihnen überreichte der OB jeweils eine Amethyst-Druse und eine besondere Ehrenurkunde.

Sogar noch fünf Jahre länger, also insgesamt 35 Jahren und damit seit sieben Legislaturperioden, gehörte Lothar Jockenhövel dem Idar-Obersteiner Stadtrat an. „Er sitzt seit 1984 ununterbrochen im Stadtrat und wenn man sich vergegenwärtigt, was in dieser Zeit alles in Idar-Oberstein passiert ist, kann man ermessen, an wie vielen wichtigen Entscheidungen er in dieser Zeit mitgewirkt hat“, unterstrich Oberbürgermeister Frühauf. Er dankte Lothar Jockenhövel, der bei der Kommunalwahl nicht mehr antritt, für dessen langjähriges kommunalpolitisches Engagement verlieh ihm als äußeres Zeichen dieses Dankes neben einer besonderen Ehrenurkunde eine goldene Krawattenklemme, in die ein Lagenstein mit graviertem Stadtwappen eingelassen ist.

Denjenigen Ratsmitgliedern, die länger als 20 Jahre im Stadtrat aktiv waren – also Karl Friedrich Hahn, Horst Hotschicke, Lothar Jockenhövel, Armin Korpus, Hans-Walter Schmidt und Julianne Wild – überreichte Oberbürgermeister Frühauf darüber hinaus noch eine Dankurkunde des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland-Pfalz.

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