Wieder über 1.000 Sportabzeichen im Kreis - KSK zeichnet Schulen und Vereine aus

Die Historie des Deutschen Sportabzeichens geht bis in das Jahr 1912 zurück. Noch immer erfreut sich das Abzeichen mit Ordenscharakter großer Beliebtheit.

Wieder über 1.000 Sportabzeichen im Kreis - KSK zeichnet Schulen und Vereine aus

Mit entsprechender sportlicher Leistung in den Anforderungsgruppen, Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Koordination ist das Deutsche Sportabzeichen die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsportes. Seit 2013 ist es in die Bewertungsstufen Gold, Silber und Bronze eingeteilt und bietet dabei jedem entsprechend seiner Fähigkeiten die Möglichkeit die Ehrennadel zu erlangen.

Im Kreis Birkenfeld haben im letzten Jahr 1.083 Teilnehmer die Kriterien erfüllt und damit 26 mehr als 2017. Damit liegt unser Kreis im Landes- und auch im Bundestrend, weil auch dort steigende Abnahmezahlen zu verzeichnen sind. Insbesondere die Schulen sorgten mit ihren Bemühungen dafür, dass die Zahlen in Rheinland-Pfalz ansteigend sind.

„So ist es auch in unserem Heimatkreis, womit sich unser Mikrokosmos analog zu unserem Bundesland verhält“, so Leonhard Stibitz, der zahlreiche Vertreter von Schulen und Vereinen in der Kreissparkasse begrüßte. Dort wurden die erfolgreichsten Institutionen ausgezeichnet und mit einer Geldprämie belohnt. Fünf Euro zahlt die KSK für jede bestandene Abnahme. Durch einen weiteren Kooperationsvertrag der KSK mit dem Landessportbund sind auch die Kosten für die Schüler gedeckt.

Die Grußworte des Landkreises überbrachte der Beigeordnete Klaus Beck, der sich bei den engagierten Menschen bedankte, die den Hobbysportlern als Trainer und Motivatoren die entsprechenden Fertigkeiten an die Hand geben. „ Es ist schön zu sehen, dass es in unsrem Landkreis eine so große Sportfamilie gibt, und das trotz des besorgniserregenden demographischen Wandels“, freute sich Beck, der dem Abzeichen auch eine gesundheitsfördernde Wirkung zuspricht. Beck schloss in seine Dankesrede auch die Kreissparkasse und den Kreissportreferenten Klaus Juchem ein. Juchem ist das Bindeglied zwischen Sportbund und Vereinen und koordiniert auch die Ehrungen auf Kreisebene.

Erneut wurde die Grundschule Göttschied Sieger im Schulwettbewerb. Die Göttschieder GS hatte mit 76 Abzeichen den besten Quotient aus Abnahmen und Schülerzahl. Den dicksten Scheck durfte das Göttenbach-Gymnasium mitnehmen. Dort erreichten 257 Schüler das sportliche Ziel. Bei den Vereinen hatte wieder der LC Birkenfeld die Nase vorn, allerdings mit deutlich weniger Abnahmen als im Vorjahr. Von den seit Jahren teilnehmenden Vereinen konnte nur der VfR Baumholder seine Vorjahreszahl verbessern. Die Vereinsstatistik wurde durch die Neuteilnehmer, die Sportvereinigung Wildenburg und die DLRG Idar-Oberstein (Bundeswehr) gerettet. Abschließend überreichte Leonhard Stibitz noch die Anforderungskataloge der Sparkassenorganisation und wünschte den Abnehmern auch für das laufende Sportjahr viel Erfolg.

Leonhard Stibitz

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