Besondere Auflage des Festivals überzeugt

In diesem Jahr stand Rock am Markt natürlich ganz im Zeichen des Bikepark Idarkopf, eine besondere Neuerung, mit der die Macher begeisterten. Aber auch das klassische Programm des Rockfestivals hatte es in sich.

Besondere Auflage des Festivals überzeugt

Trotz kleinerer Schauer war der Freitag bereits gut besucht. Die Organisatoren gehen von rund 1000 Festivalfans aus, die den Weg nach Veitsrodt fanden. „Der Regen schadete der Stimmung zum Glück nicht“, freute sich Marius Franzmann vom Organisationsteam.

Für gute Laune sorgte zunächst das Schülerkonzert der Modern Music School. Später schafften es die Musiker des Ska Einsatzkommandos zum wiederholten Male, dass in Veitsrodt kräftig getanzt wird. Und auch beim zweiten Headliner Alex im Westerland war der Platz vor der Freilichtbühne noch gut gefüllt. Für ein besonderes Highlight sorgte Iron Liver um den Vollmersbacher Simon Klein. Mit ihren Zwischeneinlagen überbrückten sie die eigentlichen Pausen und brachten das Publikum sogar zum Mitsingen.

Am Samstag ging es schon mittags mächtig zur Sache. Das Konzept, das stark auf den Bikepark Idarkopf zugeschnitten war, lockte tatsächlich einige Interessierte. Zudem beteiligten sich rund 50 Hobbyradler an den angebotetenen Touren.

Auf dem Podium stellte Bikepark-Organisator Nico Reuter sein ambitioniertes Projekt vor. Immer wieder wurde er von Applaus unterbrochen, ehe das Vorhaben im Rahmen einer Podiumsdiskussion tiefergehend erörtert wurde.

Für den spektakulären Höhpunkt des Tages sollte eigentlich Fabio Schäfer mit seiner so genannten Jumpline sorgen. Allerdings verletzte Schäfer sich bereits vor der großen Show. Im Krankenhaus wurde ein fünffacher Bruch des Handgelenks festgestellt. Spektakulär wurde es trotzdem. „Seine drei Kollegen haben eine richtig geile Show geboten, mit der wir ein junges Publikum ansprechen konnten“, erklärte Marius Franzmann.

Am späten Abend war dann aber wieder Zeit für Musik. „Das war etwas schade, da haben wir uns mehr Resonanz erhofft, die Bands waren wirklich unglaublich gut“, sagte Franzmann.

Insgesamt besuchten rund 2000 Leute diese besondere Auflage von Rock am Markt. Grund genug für die Organisatoren, sich schon auf das nächste Ausgabe des Kultfestivals zu freuen.

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