Nahe am echten Abgeordnetenleben

Beim diesjährigen Planspiel „Jugend und Parlament“ im Deutschen Bundestag begrüßte die CDU-Bundestagsabgeordnete für die Landkreise Birkenfeld und Bad Kreuznach, Antje Lezius, den 18-Jähirgen Felix Jaeckel aus Niederhambach in Berlin.

Nahe am echten Abgeordnetenleben

Felix war dem Bewerbungsaufruf von Lezius gefolgt und hatte sich, wie viele andere, um einen Platz bei der groß angelegten Politiksimulationsspiel beworben und durchgesetzt. Dort übernahm er für vier Tage die Rollen eines fiktiven Abgeordneten und wird zusammen mit den anderen rund 320 Jugendlichen das parlamentarische Verfahren nachstellen und vier Gesetzesinitiativen begleiten. Für das Planspiel schlüpfte Felix die Rolle eines Abgeordneten der Fraktion der „Partei für Engagement und Verantwortung“, die neben der „Bewahrungspartei“ und der „Gerechtigkeitspartei“ das fiktive Parlament konstituiert.

„Mir persönlich wäre die Zugehörigkeit zur Bewahrungspartei lieber gewesen“, gesteht Felix. “So aber war ich herausgefordert, mich auf eine ungewohnte Denkweise einzulassen.“

Die jungen „Parlamentarier“ lernen die Arbeit der Abgeordneten an den authentischen Orten kennen. Sie sitzen in den Ausschusssälen, den Landesgruppen und im Plenum, wo Parlamentspräsidenten Wolfgang Schäuble (CDU) den Vorsitz des Präsidiums führt. „Das Planspiel scheint mir sehr nah an der Realität zu sein. Wir haben wie echte Bundestagsabgeordnete in Fachausschüssen und Fraktionsrunden beraten und haben nach mehrheitsfähigen Kompromissen gesucht. Hier ist entscheidend, wer am besten überzeugen kann“, beschreibt der Niederhambacher seine Erfahrungen.

„Das gängige Vorurteil, dass unsere Volksvertreter zu wenig arbeiten, kann ich wirklich nicht bestätigen!“

„Auch der Zeitplan entsprach dem eines echten Politikers. Frühstück gab es meist um 6.30 Uhr, es folgten Sitzungen und Debatten nonstop. Ähnlich wie im echten Politikerleben zogen sich unsere Arbeitstage dann bis in den späten Abend hinein“, und Felix bekräftigt: „Das gängige Vorurteil, dass unsere Volksvertreter zu wenig arbeiten, kann ich wirklich nicht bestätigen!“

Antje Lezius unterstützt das Planspiel und freut sich, dass Felix Jaeckel die Gelegenheit zur Teilnahme genutzt hat: „Jugendliche und junge Erwachsene wollen gehört werden und mitreden. Wir sind auf ihr Engagement angewiesen. Ich hoffe, dass Felix viel Inspiration und Motivation für seinen persönlichen Lebensweg mitnehmen konnte. Ich denke, dass Veranstaltungen wie Jugend und Parlament dazu beitragen können, junge Menschen für Politik und eine lebendige Demokratie zu begeistern. Heute ist das, angesichts demokratiefeindlicher Tendenzen in unserer Gesellschaft, wichtiger denn je“, betont Lezius.

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