Worst ist neuer SPD-Kreisvorsitzender

Beim Kreisparteitag in Berglangenbach stand neben weiteren Punkten die Neuwahl des Kreisvorstandes im Mittelpunkt.

Worst ist neuer SPD-Kreisvorsitzender

Für Hans Jürgen Noss, der 16 Jahre das Amt des Kreisvorsitzenden ausübte und bereits im Vorfeld des Parteitages erklärte, dass er nicht mehr als Vorsitzender kandidieren würde, wurde Stefan Worst als neuer Vorsitzender gewählt.

Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Sascha Fritz aus Sulzbach, Yannick Simon aus Baumholder und Andreas Theis aus Birkenfeld gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Elfie Retzler aus Idar-Oberstein, Julia Schmidt aus Veitsrodt, Melina Bajrami aus Idar-Oberstein, Klaus Dessauer aus Baumholder, Marius Göltzer aus Gimbweiler, Angelina Huber aus Rötsweiler-Nockenthal, Roswitha Klee-Emmerich aus Kirschweiler und Antje Petri-Burger aus Birkenfeld.

Der neugewählte Vorstand stellt sich deutlich jünger und weiblicher dar. So sank, wie Worst feststellte, das Durchschnittsalter der Vorstandsmitglieder um rund 22 Jahre auf 42 Jahre. Darüber hinaus ist der neue Vorstand mit sechs Frauen und sechs paritätisch Männern besetzt.

Bei seiner Abschiedsrede betonte Noss, der mit großem Applaus verabschiedet wurde, „Wir haben gute Arbeit geleistet, aber auch wir haben es nicht geschafft, uns gegen den Bundestrend abzugrenzen, es ist daher auch sicher nur ein schwacher Trost, dass wir mit unseren Wahlergebnissen immer deutlich über dem Landes- und Bundesdurchschnitt lagen“.

Sein Nachfolger Stefan Worst, der mit 63,5% zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt wurde, würdigte die Arbeit seines Vorgängers und betonte, „Die SPD muss sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren, und das Soziale wieder mehr in den Vordergrund schieben. Wenn wir uns darauf besinnen, werden wir bei Wahlen auch wieder deutlich besser abschneiden“, führte der 57jährige Idar-Obersteiner weiter aus. Pflege, ÖPNV, Breitbandausbau, und Umweltschutz, beschrieb Worst als Schwerpunktthemen der künftigen Arbeit. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und danke den Delegierten für ihr Vertrauen und das ehrliche Wahlergebnis.“, betonte Worst zum Ende seiner Ausführungen.

Bürgerbüro Hans Jürgen Noss, MdL, SPD

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