Der Modepark und die Hoffnung auf den Domino-Effekt

Am 29. August eröffnet der Modepark Röther in der Fußgängerzone endlich seine Pforten für Kundschaft. Voller Vorfreude zeigt sich Oberbürgermeister Frank Frühauf im Gespräch mit Merkurist Idar-Oberstein.

Der Modepark und die Hoffnung auf den Domino-Effekt

„Die Firma Röther ist ein Impuls für die Fußgängerzone“, erwartet Frühauf eine Signalwirkung von der Eröffnung des Modeparks. Er habe die große Hoffnung, dass dadurch mehr Leben in die Stadt komme und sich auch andere Firmen in der Fußgängerzone ansiedeln. Dafür müssten die Bürgerinnen und Bürger den Modepark aber auch annehmen. Unter dem Motto: „Kauf lokal“ solle man die Unternehmen in der Stadt unterstützen, dem Geschäft eine Chance geben und dort auch einkaufen, damit der Modepark sich als erfolgreiches Haus in der Stadt etabliere. „Hier ist ein Unternehmer, der nicht ohne Grund einige Millionen investiert hat, der Arbeitsplätze in der Innenstadt schafft und ein Angebot hat, dass er in ganz Deutschland auch vorweist“, beschreibt er die Bedeutsamkeit des Unternehmens. So etwas habe es vorher in der Stadt eben nicht gegeben, deshalb hoffe er, dass es auch angenommen wird.

Das wünscht sich auch der Modepark selbst. Sandra Becker von der Marketingabteilung des Unternehmens nannte als vorläufige Ziele, die Erhöhung des Bekanntheitsgrades sowie die Belebung der Innenstadt Idar-Oberstein. Dem Unternehmen komme ein hohes Engagement seitens der Stadt entgegegen und bereits beim „Tag der Städtebauförderung“ sei große Vorfreude der Besucher zu spüren gewesen.

„Wir sehen hohes Potenzial im Einzugsgebiet und haben uns deshalb für den Standort Idar-Oberstein entscheiden“, erklärt Becker.

Potenzial, das auch die Stadt in der Eröffnung des Modeparks sieht. Aus anderen Regionen, in denen ein Modepark Röther neu aufgemacht habe, hätten sich andere Unternehmen im Umkreis angesiedelt, weil das Geschäft „schon ein Magnet ist“, wie Frühauf anerkennt. „Da würde ich mir auch in Idar-Oberstein eine Art Domino-Effekt wünschen“, erhofft sich der Oberbürgermeister.

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