Marketing like a Rockstar – Gründer im Dialog meets Soziale Medien

„Wer kennt Tik Tok“ war die erste Frage von Daniel Leismann, Inhaber von Industryfy, Co-Founder von Brühlhaus Coworking Space (St. Wendel) und Referent anlässlich des zweiten Impuls- und Netzwerktreff der Initiative „Gründer im Dialog“.

Marketing like a Rockstar – Gründer im Dialog meets Soziale Medien

Wenige Hände regten sich und schon ging der Referent, selbst mitten in einer Gründungsphase, los wie eine Rakete und vermittelte, was soziale Medien heute für Unternehmen an Potenzialen darstellen. „Marketing like a Rockstar - So geht Marketing heute“ war das Thema. Dabei gelang es Leismann als sehr engagiertem Selfmademan sehr anschaulich, Online Marketing Basics, Möglichkeiten für mehr Reichweite auf Social Media, die angesagtesten Online Plattformen für Unternehmer wie auch Tipps für erfolgreiches Content Marketing dem Publikum zu vermitteln.

Sichtlich begeistert von dem historischen Ambiente des Festsaals der Kreisverwaltung Birkenfeld berichtete Leismann von den Möglichkeiten der Sozialen Medien für Unternehmen. Dabei lebte er eigentlich seinen eigenen Entwicklungsweg nach und stellte eindrucksvoll die Möglichkeiten von Instagram, Facebook, TikTok und Co. vor. Grundprinzip ist eigentlich die Tatsache, dass man entgegen der klassischen Printwerbung mit hohen Streuverlusten eine Gruppe (Community) mit gleichen und/oder ähnlichen Interessen direkt ohne hohen Kosten ansprechen und vom eigenen Produkt oder Dienstleistung überzeugen kann. Und diese Community ist groß. Instagram (…der ganz heiße Scheiß aktuell…“) mit mehr als 3 Milliarden Nutzern führt diese Spitze an. In nur einem Drittel der Zeit seiner Mitbewerber hat TikTok aktuell die Milliardengrenze an Nutzern überschritten. In dieser unbeschreiblich großen Zahl von Nutzern gibt es einzelne Menschen oder Gruppen, die es mit Produkten, Dienstleistungen oder Hobbies schaffen, um sich herum eine Community zu bilden. Das sind Menschen, die beginnen sich zu diesem einen Thema in Verbindung mit diesem einen Menschen auszutauschen.

Das Interessante daran ist, dass dies ohne großen Aufwand gelingt. Fast spielerisch kann man sich der Materie nähern. Wichtig dabei ist, dass man etwas Interessantes anzubieten hat (Produkt, Dienstleistung, Information), das man bereit ist, von anderen erfolgreichen Menschen zu lernen und das man mehr gibt als man nimmt. Was zunächst nach einem Verlustgeschäft klingt heißt aber, dass man sehr viel Input in Form von Informationen und Kommunikation in diese Community einbringt. Daraus kann sich dann, wie eindrucksvoll an Leismanns Unternehmen Industryfy dargestellt, ein Absatz von Produkten entwickeln. Der Mitgründer des Brühlhaus Coworking Space - auch hier sein Tipp: Community bilden und dann erst anfangen - gab bei seinem lebendigen Vortrag eine Menge Tipps rund um die Sozialen Medien, die verschiedenen Apps und Hilfs-Tools, mit denen Inhalt (Content) wie Bilder, Videos, Texte und Graphiken gestaltet werden können. Auch hier sein Tipp: Am Anfang kann man es selber machen, später sollte man aber Profis an die Gestaltung ranlassen, da dies schneller und günstiger ist und in der Regel die Ergebnisse professioneller sind. Denn auch darauf kommt es an: Aus der Anfangsphase heraus entwickelt sich der Auftritt immer professioneller und der Anspruch an das eigene Auftreten wird anspruchsvoller. Denn davon abhängig ist wiederum die Reaktion der Community.

Leismann machte anhand von einigen Beispielen deutlich, welche Wirkung die Vorstellung eines Produktes oder einer Dienstleistung haben kann, wenn sie in einer Community vorgestellt wird, die aus wenigen Hundert bis zu Miliionen Menschen bestehen kann, die sich ganz intensiv mit diesem Thema beschäftigen. Und auch aus dieser Sicht wieder ganz wichtig: Netzwerken. Sein Credo hierzu: Schauen, was andere machen. Sich mit Menschen verbinden, die mit diesem Thema Erfolg haben. Eigene Beiträge bringen und mit Gefühl eigene Produkte oder Dienstleistungen einbringen. Schauen, wie darauf reagiert wird und unbedingt auf Kommunikation reagieren.

Natürlich war auch bei dieser Veranstaltung #unserbir und #deinbir dabei. Über ein Video wurde ein Teil der Veranstaltung übertragen. Am Ende der Veranstaltung wurde noch lange diskutiert und an Hand manch gezücktem Mobilphone konnte man sehen, dass in Echtzeit probiert wurde. Besonders interessiert zeigten sich einige Teilnehmer, die gerade selbst in der Gründungsphase stecken oder mit dem Gedanken spielen. Ganz offensichtlich kam die Botschaft zum Marketing über Soziale Medien hier gut an. Und beim Austausch mit gestandenen Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Vertretern der Gründer-Initiative konnten gleich Fragen geklärt werden. Als erfreuliches Resümee konnte von den Veranstaltern festgestellt werden: Das neue Format des Impuls- und Netzwerktreffens bewährt sich, das Netzwerk wird immer stärker und mit den Möglichkeiten der Sozialen Medien können Menschen direkt erreicht werden, die man über traditionelle Wege vielleicht nur zufällig erreichte.

Weitere Infos unter www.gruenderimdialog.de.

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