Wilde Pläne?

Das Nationalparkamt schreibt seinen ersten Nationalparkplan. Doch wie passt ein Managementplan für Entwicklungsziele in ein Gebiet, in dem der Mensch nur ein Begleiter auf dem langen Weg einer Wildnis-Entstehung ist?

Wilde Pläne?

Die nächste Nationalpark-Akademie am Montag, 24. Juni 2019 startet um 19.00 Uhr am Umwelt-Campus Birkenfeld, Neubrücker Straße, 55768 Hoppstädten-Weiersbach im Kommunikationsgebäude, Raum 9938.

„Natur Natur sein lassen“, das ist das Motto der Nationalparks – hier nimmt sich der Mensch zurück und lässt Flächen unbewirtschaftet.

Naturdynamische Prozesse können frei ablaufen, ohne Steuerung und ohne das Wissen, welche Entwicklung entstehen wird. Der Weg ist das Ziel. Hieraus will man lernen für den künftigen Umgang mit der Natur.

Wozu soll nun ein Nationalparkplan aufgestellt werden, wo doch eben keine Ziele, sondern „strukturierte Planlosigkeit“, die man beobachten und aus der man lernen will, Gegenstand des Vorhabens sind?

Jan Rommelfanger und Hannah Bettac aus der Nationalparkverwaltung geben Antworten auf folgende Fragen: Welche Relevanz hat der Nationalparkplan für das Handeln im Gebiet? Welche Regelungen setzt er um? Welche Ziele werden verfolgt? Und wie wird der Plan in die Praxis umgesetzt? Im Anschluss bieten Thementische die Möglichkeit, sich vertiefend zu informieren.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, es ist keine Anmeldung erforderlich. Diese Veranstaltung ist Teil der Ringvorlesung des Umwelt-Campus Birkenfeld.

Die Vortragsreihe der Nationalpark-Akademie ist neben dem Bürgerforum ein wichtiger Baustein der Bürgerbeteiligung. Sie will den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern erö­ffnen und Erkenntnisse der Natur, Heimat- und Kulturgeschichte, Geologie und Archäologie sowie der Regional- und Tourismusentwicklung vermitteln.

Logo