Bambach wechselt zum VfR Baumholder

Das ist ein Hammer: Alexander Bambach verlässt die SG Hoppstädten/Weiersbach und schließt sich dem VfR Baumholder an.

Bambach wechselt zum VfR Baumholder

Der VfR Baumholder rüstet für die nächste Saison auf und hat den Top-Stürmer Alexander Bambach von Ligakonkurrent SG Hoppstädten/Weiersbach verpflichtet. Das erfuhr Merkurist Idar-Oberstein by Stadt-Land-News aus vereinsinternen Quellen. Demnach hat sich der Stürmer schon von der Mannschaft verabschiedet und seinen Wechsel zu Baumholder angekündigt. Den Wechsel bestätigte Alfons Bambach, Vater des Goalgetters und Abteilungsleiter Fußball der SG Hoppstädten/Weiersbach.

„Es tut mir in der Seele weh, aber es ist so“, erklärte Bambach senior. Sein Sohn wolle es noch einmal wissen und es sei seine Entscheidung. „Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte er solch einen Schritt vielleicht schon vor zehn Jahren gemacht, dann würde er wahrscheinlich jetzt ganz woanders spielen“, erklärte er. Für seine SG sei der Wechsel ein herber Verlust.

„Wir haben immer schon sympathisiert und diesen Sommer kam dann das Signal von Alex, dass er noch einmal etwas Anderes probieren will“, erklärte Burkhart Bidinger vom Spielausschuss des VfR, wie der Wechsel zustande kam.

Bambach steht in der Landesliga für Torgarantie wie kaum ein anderer Spieler: Mit 37 Treffern in der abgelaufenen Spielzeit hat er knapp die Hälfte aller SG-Tore erzielt und musste sich in der Torjäger-Liste dabei nur Leon Walter geschlagen geben, der für den Meister Meisenheim 40-mal einnetzte. Umso bemerkenswerter ist jedoch, dass Bambach oft beruflich nicht zur Verfügung steht und sich seine 37-Hütten deshalb auf lediglich 19 Spiele verteilen. Damit trifft er im Schnitt alle 46 Minuten, also 1,9-mal pro Spiel. Für den VfR ist das ein hochkarätiger Neuzugang, der den abwandernden Patrick Clos nicht nur ersetzen, sondern die Westricher in der Spitze der Offensiv-Qualität noch einmal ein gutes Stück voranbringt. Denn Bambach bringt die Durchschlagskraft mit, die in den gescheiterten Aufstiegsspielen gegen Basara Mainz abhanden gekommen ist.

Auf der Gegenseite muss die SG Hoppstädten/Weiersbach den Verlust des wichtigsten Schlüsselspielers hinnehmen, der auch dazu beigetragen hat, dass man als Aufsteiger die Saison als starker Siebter abschließen konnte. Ein einzelner Neuzugang wird diese Lücke nicht füllen können, die Last, die ein Bambach getragen hat, muss in der kommenden Saison auf viele Schultern verteilt werden. „Jetzt sind unsere hochtalentierten Spieler gefordert, die schon in der Landesliga bewiesen haben, was sie draufhaben“, fordert Alfons Bambach. „So einen Ausfall kann man nicht 1:1 kompensieren, aber wir haben genug Qualität in der Mannschaft“, schätzt der SG-Abteilungsleiter die zukünftige Lage ein.

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