24. Waldjugendspiele im Staden

„Ich habe die beiden Tage kein Kind mit einem Smartphone in der Hand gesehen. Im Wald langweilt man sich einfach nicht“, erzählte der sichtlich erfreute Forstamtsleiter Georg Graf von Plettenberg.

24. Waldjugendspiele im Staden

Nun ja, das Handy dürfen die Schüler ohnehin nicht mitführen, aber Langeweile herrschte tatsächlich nicht. Aktivstationen wie Bogenschießen und Kastenklettern waren gut besucht und in oder an der Idarbach waren ohnehin alle Kinder.

Zuvor durchwanderten die Schüler der dritten und siebten Klassen am Mittwoch bzw. am Donnerstag den Königswald. An den zahlreichen Stationen wurden Sie von Forstmitarbeitern empfangen, welche ihre mehr oder weniger aufmerksamen Zuhörer über die Eigenheiten des Waldes, der Wildtiere und der nachhaltigen Forstwirtschaft aufklärten. Ähnlich dem Feldhasen galt es hier die Löffel zu spitzen, denn in den Erklärungen wurden deutliche Hinweise zu den Fragen gegeben, welche die Gruppen anschließend beantworten mussten. Bei den Aufgaben wurden auch die Sinne Sehen, Hören und Tasten gefordert. Jede richtige Antwort gab entsprechende Punkte für das Team.

Bei den siebten Klassen räumten das Gymnasium an der Heinzenwies und das Gymnasium Birkenfeld alle Plätze ab, sowohl beim Parcours als auch beim Kreativwettbewerb. Letzterer heißt bei den dritten Klassen Dachspreis und wird von den regionalen Sparkassen unterstützt. Hier holte die Klasse 3b der Grundschule Hoppstädten – Weiersbach den ersten Platz. Auf die weiteren, ebenfalls mit einer Geldprämie der KSK Birkenfeld dotierten Plätze, kamen die Klasse 3 der GS Fischbach und die 3b der GS Algenrodt. Tagessieger im Waldparcours wurde die Klasse 3 der GS Fischbach vor der 3a der Grundschule Idar und der 3b der Algenrodter Grundschule.

Die Gewinner wurden von Graf Plettenberg sowie dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Birkenfeld, Direktor Thomas Späth ausgezeichnet. An beiden Tagen waren rund 850 Kinder im Staden und durften sich nach der zuweilen matschigen Walddurchquerung auf Limo und Bratwurst freuen. Auch dies wurde mit einer Spende der KSK bewerkstelligt, wofür sich Graf Plattenberg und die vielen Kinder mit lautstarkem Applaus bedankten.

Leonhard Stibitz

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