Vernetzung von Umweltcampus und Unternehmen fördern

Gute Fachkräfte finden und binden ist eine der größten Herausforderungen für die Unternehmen im Landkreis Birkenfeld. Mit rund 2.400 Studierenden kann der Umweltcampus Birkenfeld einen Beitrag zur Sicherung dieses Fachkräftebedarfs leisten.

Vernetzung von Umweltcampus und Unternehmen fördern

Die Vernetzung der Bildungseinrichtung mit der regionalen Wirtschaft muss zukünftig weiter forciert und gefördert werden. Darin sind sich der neue CDU-Kreisfraktionsvorsitzende, Immanuel Hoffmann, und Jonas Klein, IHK-Regionalgeschäftsführer Birkenfeld, einig. Auch ein gutes Standortmarketing kann dazu beitragen, potenzielle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für die Region zu begeistern. „Mehr Wertschätzung für die eigene Heimat und eine positive Außendarstellung“ wünscht sich Hoffmann in diesem Zusammenhang und lobt, dass die neue Fachkräfteinitiative im Landkreis genau diesen Ansatz verfolgt.

Als Schnittstelle zwischen ihren Mitgliedsbetrieben und den politischen Mandatsträgern bündelt die IHK Interessen und sucht den Austausch mit den Entscheidungsträgern vor Ort. „Es ist wichtig, dass die Politik die Bedarfe der Unternehmen kennt. Deshalb möchte ich den Dialog zwischen Politik und IHK im Landkreis Birkenfeld weiter intensivieren“, erklärt Klein sein Gesprächsangebot an alle Fraktionen im neu gewählten Kreistag.

Beim Gespräch mit CDU-Mann Hoffmann gibt es Übereinstimmungen in mehreren Punkten – unter anderem beim Thema Gewerbeflächen. In einer Region, in der die Entwicklung von gewerblichen Flächen aufgrund von Topografie, Naturschutz oder militärischer Restriktionen stark eingeschränkt ist, sollten einzelne Projekte wie die Anbindung des Ökomparks Heide-Westrich oder die Umsetzung des Bikeparks Idarkopf eine breite Unterstützung finden.

Auch beim Thema Verkehr sehen Klein und Hoffmann Verbesserungsbedarf. „Eine gut ausgebaute und intakte Verkehrsinfrastruktur ist ein wesentlicher Standortfaktor für die Unternehmen. Mitarbeiter, Kunden und Güter müssen die Firmenstandorte schnell erreichen können,“ sagt Klein und fordert einen zügigen Ausbau der „Hunsrückspange“ sowie eine Elektrifizierung der Bahnlinie auf der Nahetalstrecke. Beim ÖPNV sieht auch Hoffmann Nachholbedarf und kündigt an, dass die Taktung und Kapazität des ÖPNV mit Umsetzung des neuen Konzepts ab dem 01.08.2022 wesentlich verbessert wird.

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