Leuchtturm für den Hunsrück: Bikepark am Idarkopf

Gut 300 Kilometer ist man im Landkreis Birkenfeld von der nächstgelegenen Küste entfernt – dennoch muss die Tourismusdestination an der Nahe und im Hunsrück durch „Leuchtturmprojekte“ aufgewertet werden.

Leuchtturm für den Hunsrück: Bikepark am Idarkopf

Der geplante Bikepark am Idarkopf bietet aus Sicht von Matthias Keidel, neuer Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, und Jonas Klein, IHK-Regionalgeschäftsführer Birkenfeld, die Chance für ein solches Projekt. Das war kürzlich ein zentrales Ergebnis des ersten persönlichen Austauschs der beiden. Nach der Konstituierung des neuen Kreistags Anfang Juli hatte die IHK Koblenz alle Fraktionen zu einem solchen Austausch eingeladen, um über die anstehenden wirtschaftspolitischen Themen im Kreis Birkenfeld zu diskutieren.

„Vom Bikepark werden nicht nur die Tourismusbetriebe in der Region profitieren, sondern das Projekt wird auch auf die Regionalmarke ‘Landkreis Birkenfeld‘ einzahlen und damit die Standortattraktivität steigern“, ist sich Keidel sicher. Neben neuen touristischen Attraktionen wurde auch über den Ausbau der Infrastruktur diskutiert. Auch hier herrscht Konsens, dass weitere Investitionen notwendig sind. „Der Spatenstich zur Ortsumgehung Rhaunen ist ein wichtiger erster Schritt zur Anbindung unseres Wirtschaftsraums an den Hochmoselübergang. Damit die Unternehmen davon profitieren können, ist eine zügige Umsetzung aller drei Teilstücke der Hunsrückspange notwendig“, fordert Klein Verkehrsminister Wissing auf, sein Engagement für den Ausbau zu wahren.

Die Entscheidungen des Kreistags haben nicht nur direkten Einfluss auf die Unternehmen in der Region, sondern zeigen häufig auch Signalwirkung Richtung Landespolitik. „Die regionale Wirtschaft braucht entschlossene und mutige Entscheidungen von der Kommunalpolitik. Wir als IHK bilden eine zentrale Schnittstelle zwischen Politik, Verwaltung und den Unternehmen. Als Ansprechpartner stehen wir gerne zur Verfügung“, freut sich der IHK-Regionalgeschäftsführer auf den Dialog mit den anderen Kreistagsfraktionen.

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