Inklusion, Teilhabe, Politik – Was können wir vor Ort tun?

In diesem Jahr feiert die UN-Behindertenrechtskonvention ihren zehnten Geburtstag – doch von einer gleichberechtigten und vollumfänglichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung sind wir noch meilenweit entfernt.

Inklusion, Teilhabe, Politik – Was können wir vor Ort tun?

Viele Menschen mit Behinderungen müssen noch immer in „Sonderwelten“ leben, arbeiten und lernen und werden so von der Gesellschaft ausgeschlossen: Sie gehen nicht in eine inklusive, sondern eine Förderschule, arbeiten in Werkstätten und wohnen nicht im eigenen Zuhause, sondern in einer Behinderteneinrichtung.

Auch im Bereich politische Partizipation sind die Hürden hoch – Veranstaltungsorte und Wahllokale sind oft nicht barrierefrei, für ehrenamtliches politisches Engagement wird die nötige Assistenz nicht unbedingt gewährt. Wir müssen diese Sondereinrichtungen und Barrieren endlich überwinden!

Behinderte Menschen haben ein Recht auf Teilhabe – überall. Beim Weg in eine inklusive Gesellschaft kommt den Kommunen eine entscheidende Rolle zu. Beiräte für Menschen mit Behinderung, kommunale Inklusionsbeauftragte oder -konzepte – das sind nur drei Stellschrauben, um den Anliegen von Menschen mit Behinderung vor Ort mehr Gehör zu verschaffen.

Über Wege zu einer inklusiven Gesellschaft und Handlungsmöglichkeiten vor Ort wollen wir mit Ihnen und Corinna Rüffer, behindertenpolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktionen, ins Gespräch kommen bei der Veranstaltung:

„Inklusion, Teilhabe, Politik – Was können wir vor Ort tun?“ am Donnerstag, den 23. Mai 2019, um 19 Uhr in der Kontaktstelle des Gemeindepsychiatrischen Zentrums, Bahnhofstr. 25, 55743 Idar-Oberstein.

Jean Pierre Ganser, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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