OIE ECarSharing: Teilen macht glücklich

In der Nähe der großen Busse am Idar-Obersteiner Bahnhof wirkt der Renault ZOE, den die OIE neu in ihr ECarSharing einbringt und der mit einer realen Reichweite von 300 Kilometern pro Ladung punktet, fast zierlich und unauffällig.

OIE ECarSharing: Teilen macht glücklich

Dennoch ist das Fahrzeug ein kleines „Kraftpaket“ und steht ab sofort zur Buchung bereit. Der lautlose Flitzer hat seinen Standplatz an der zentral platzierten Ladesäule am Bahnhof in Idar-Oberstein und ist damit optimal erreichbar. Gemeinsam mit Idar-Obersteins Bürgermeister Friedrich Marx und Joachim Busch, dem Leiter der Kommunalen Betreuung der OIE, gab Manfred Klasen den Startschuss für das veränderte Konzept. „CarSharing ist die Alternative zum eigenen Auto, Elektromobilität die klimaschonende Antriebstechnik der Zukunft. Wir haben beides kombiniert – zum OIE ECarSharing“, erläutert der OIE Vertriebsleiter. Mit dem Unternehmen E-WALD aus Teisnach arbeitet die OIE mit einem erfahrenen Anbieter in Sachen E-CarSharing zusammen. Gemeinsam wollen beide ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept für die Region erarbeiten.

So funktioniert das OIE ECarSharing

Das Schild an der Ladesäule am Idar-Obersteiner Bahnhof sagt es eindeutig: Wer hier sein Elektrofahrzeug abstellt, kann direkt „auftanken“. Nun wird die Möglichkeit des Ladens durch ein neues Angebot ergänzt. Wer das ECarSharing nutzen möchte, kann sich entweder online oder in einer der OIE Serviceeinrichtungen vor Ort registrieren. Für OIE Kunden entfällt die Registrierungsgebühr in Höhe von 10 Euro. CarSharer erhalten dann von der OIE eine persönliche Kundenkarte zur Buchung. Der lautlose Elektroflitzer kann über Smartphone und PC unter www.oie-ag.de/ecarsharing oder per Telefon unter 0800/392 534 624 gebucht werden. Ist die Buchung erfolgt, steht der ZOE bereit und kann mit der Kundenkarte geöffnet werden. Der Buchungspreis beinhaltet Service, Versicherung, Wartung und vieles mehr. Sogar das kostenfreie Laden an allen OIE und innogy-Ladesäulen ist enthalten.

„Das ECarSharing ist ein gutes Angebot, sei es für die Bürgerinnen und Bürger der Region oder für Touristen, die ihren Urlaub hier verbringen. Für uns ist es zudem ein weiterer wichtiger Beitrag zur Verringerung von CO2-Emissionen, das schont unsere Umwelt“, zeigt sich Bürgermeister Marx überzeugt. Genauso nachhaltig wie simpel ist das Fahren mit Elektro-Power. Sobald der Renault ZOE mit der Kundenkarte geöffnet wurde, genügt ein Tippen aufs Gaspedal und das Auto beschleunigt kraftvoll und nahezu lautlos aus dem Stand. Es punktet zudem mit zahlreichen technischen Highlights: Angefangen von der ISOFIX Kindersitzvorrüstung, dem LED-Tagfahrlicht und einem intelligenten Ladekabel zum kostenfreien Laden, gibt es ein modernes Navigationssystem, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung bis hin zur Smartphone-Integration. Eine Anleitung für den Renault ZOE ist für Kunden im Auto hinterlegt. Nach der Nutzung soll das Fahrzeug wieder an der Ladesäule am Bahnhof angeschlossen werden. Die OIE ECarSharing-Karte berechtigt Nutzer außerdem zur Buchung von über 11.000 Fahrzeugen bei zahlreichen Partnerunternehmen.

Elektromobilität erlebbar machen

„Teilen macht glücklich“ ist auf dem fürs CarSharing vorgesehenen Elektroauto der OIE zu lesen. „Das kann ich so nur unterstreichen, denn wer sich für das Auto-Teilen entscheidet, fährt clever“, erläutert Busch im Gespräch. CarSharer zahlen nur für die genutzte Zeit und müssen weder Versicherungs- Wartungs- oder sonstige Betriebskosten übernehmen. Damit das Auto gut genutzt wird, gibt es zusätzliche sogenannte „Ankermieter“. Sie können regelmäßig Zeitkontingente buchen, die restlichen Zeiten stehen für eine flexible Nutzung zur Verfügung.

Noch im Juni wird der Energiedienstleister mit potenziellen Nutzern einen Workshop durchführen. Die OIE ist einer der Pioniere der Elektromobilität in der Region. Das Unternehmen hat seit Jahren bereits Elektrofahrzeuge in seinem eigenen Fuhrpark, hat Kommunen mit E-Bikes (Pedelecs) ausgestattet, E-Bike-Parcours und –touren angeboten und Fahrzeuge zum Testen ausgeliehen. Zudem sorgt es für kontinuierlichen Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur vor Ort. Derzeit gibt es Gespräche über den Einsatz weiterer ECarSharing-Fahrzeuge mit verschiedenen Partnern.

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