Bauarbeiten schreiten mit großen Schritten voran

Strahlender Sonnenschein in Baumholder, Bagger, Kräne, Betonmischer und Mitarbeiter von Baufirmen.

Bauarbeiten schreiten mit großen Schritten voran

Es herrschte reges Treiben auf der Baustelle am Heizwerk, als sich OIE Vorständin Eva Wagner mit Günter Schiffmann und Alexander Collet aus dem OIE Projektteam, einen Überblick über den Fortschritt der Baumaßnahmen verschaffte.

Erst am 1. April war der Spatenstich für die Baumaßnahme erfolgt, mittlerweile wurden bereits die Erdarbeiten für das neue Kesselhaus umgesetzt. „Wir möchten uns sehr herzlich bei unseren Dienstleistern bedanken, die wirklich professionelle und zuverlässige Arbeit leisten. Sie sorgen dafür, dass wir voll im Zeitplan liegen“, sagte Wagner vor Ort. „Die entsprechenden Auftragnehmer stammen allesamt aus der Region, was uns als Auftraggeber sehr wichtig ist. Wo immer möglich, arbeiten wir mit regionalen Partnern zusammen“, ergänzte die Vorständin.

Das erdgasbasierte Heizwerk, das die US-amerikanischen Liegenschaften in Baumholder mit Wärme versorgt, wird zu einem modernen und klimafreundlichen Biomasseheizwerk umgebaut. Künftig wird es mit über 90 Prozent Biobrennstoff, der überwiegend aus Altholz und naturbelassenen Holzhackschnitzeln besteht, betrieben. Mit dem Umbau senkt die OIE bis 2020 die CO2-Emissionen ihrer Strom- und Wärmeerzeugung um nahezu 70 Prozent.

Zurzeit werden die Fundamente für den 40 Meter hohen Schornstein und das neue Kesselhaus gegossen. „Schon übernächste Woche rollen dann mit Schwerlasttransportern die 14 Außenstützen des Kesselhauses an. Jede Stütze hat eine Länge von circa 16 Metern und wird jeweils mit einem großen LKW angeliefert. Für das Aufstellen brauchen wir circa zwei Tage – eine logistische Meisterleistung“, sind Collet und Schiffmann unisono überzeugt. Nachdem die Bodenplatte gegossen wurde, können dann auch die rund 500 Tonnen schweren Kesselteile aufgestellt werden.

Für den Umbau investiert die OIE knapp sieben Millionen Euro. Die Wärme wird künftig, statt bisher aus Erdgas, zu über 90 Prozent aus Biobrennstoff erzeugt. Dazu werden pro Jahr insgesamt rund 16.000 Tonnen Altholz sowie naturbelassene Holzhackschnitzel eingesetzt. Sie sorgen dafür, dass 15.000 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden können. Bei einem angenommenen durchschnittlichen Jahresverbrauch von 2.000 Litern Heizöl entspräche das ungefähr einer CO2-Emission von 2.300 Einfamilienhäusern.

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