Adrian Brusius gewinnt mit dem Team TMG United beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

Pünktlich am Sonntag um 15.34 Uhr wurde das Team TMG United nach über 3200 Kilometern an der Spitze mit der Zielflagge abgewunken.

Adrian Brusius gewinnt mit dem Team TMG United beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

Das Rennwochenende des Jahres fing für Adrian Brusius (Kirschweiler, 22) am Donnerstag morgen schon gut an, in der Rundstreckenchallenge Nürburgring konnte er schon den ersten Klassensieg des Wochenendes mit seinem Toyota GT86, der von seiner Familie eingesetzt wird, einfahren.

Im Verlauf des Tages wurde die Stimmung jedoch durch mangelnde Leistung des 24-Stunden-Rennfahrzeuges (ebenfalls Toyota GT86) etwas getrübt. Am Freitag konnte das Problem dann zu Teilen behoben, aber noch nicht endgültig beseitigt werden. Das Team TMG United, welches sich aus Mitarbeitern der Toyota Motorsport GmbH (Köln) zusammensetzt, fand den Fehler glücklicherweise doch noch vor dem Rennstart und konnte diesen beheben.

Auf Platz 8 in der Klasse SP3 liegend, startete das Team ins Rennen. Nach 4 Stunden konnte das Fahrerquartett die Führung in ihrer Klasse übernehmen. Ohne größere Zwischenfälle spulten der Kirschweilerer und seine Fahrerkollegen Alex Fielenbach, Lars Peucker und Finn Unteroberdörster Runde für Runde ab.

Am frühen Sonntagmorgen kam langsam der erste Gedanke auf, dass es dieses Jahr mit dem Klassensieg klappen könnte. Das Team macht daher eine klare Ansage: Wie auch schon die ganze Nacht, sollten sich die Fahrer aus allen Zweikämpfen heraushalten und das Auto möglichst schonen. Müdigkeit und die hohen Temperaturen im Rennfahrzeug von teilweise über 50 Grad machten den Fahrern in den letzten Stunden schwer zu schaffen.

Lars Peucker überquerte nach 24 Stunden die Ziellinie mit vier Runden Vorsprung auf das zweitplatzierte Fahrzeug in der Klasse und auf dem 62. Gesamtrang. „Ein super Ergebnis, damit hätte am Donnerstag keiner von uns gerechnet. Wir haben uns keine Fehler auf der Strecke geleistet und auch die Boxenstopps waren alle perfekt. Endlich wurde das Team nach dem 3. Platz im letzten Jahr mit einem Sieg für die tolle Leistung belohnt“, so der 22-Jährige.

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