Bambach, Sooß und Peters schießen VfR zurück ins Meisterrennen

Der VfR Baumholder hat sich im Kampf um den ersten Platz in der Landesliga eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Westricher siegten im Topspiel gegen den TuS Hohenecken mit 5:3, machten die Begegnung dabei aber unnötig spannend.

Bambach, Sooß und Peters schießen VfR zurück ins Meisterrennen

Bis zur 75. Minuten war das Auftreten des VfR unglaublich souverän. Denn wie eine Spitzenmannschaft agierten in dieser Zeit nur die Westricher. „Wir haben genauso gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten“, lobte Trainer Sascha Schnell.

Nach nervösen Anfangsminuten gewann der VfR allmählich die Oberhand und baute ordentlich Druck gegen den Tabellenführer aus Hohenecken auf. Der VfR wusste immer wieder die fehlende Ordnung, aber vor allem die mangelnde Aggressivität der Gäste auszunutzen. In der 25. Minute reichte eine clevere Finte von Kapitän Robin Sooß, um die Hoheneckener Abwehr dumm dastehen zu lassen – 1:0. Nur eine Minute später ließ VfR-Angreifer Alexander Bambach sein Können das erste Mal aufblitzen – diesmal in der ungewohnten Rolle des Vorbereiters. Er ließ gleich drei Gegenspieler mühelos stehen, um dann Dennis Peters zu bedienen, der den entscheidenden Zweikampf gewann und zum 2:0 einschob. Kurz vor der Pause zeichnete Bambach dann selbst für den Treffer zum 3:0 verantwortlich (40.).

„Wir haben uns dann vorgenommen, in der zweiten Hälfte genauso weiterzumachen wie vorher, das hat ja zu Beginn auch ganz gut funktioniert“, sagte Schnell. Und tatsächlich war der VfR schnell wieder präsent und hatte in der 64. Minute die Riesenchance durch Robin Sooß, um in Führung zu gehen. Bambach hatte zuvor glänzend vorbereitet. Der neue Baumholderer Tortorjäger war es dann auch, der per Elfmeter auf 4:0 schraubte. Die Vorentscheidung? Offenbar nicht, denn seltsamerweise fasste der TuS Hohenecken jetzt neuen Mut und verkürzte gegen zu passive Westricher innerhalb von zwei Minuten durch Hammel (79.) und Rahm (82.) auf 2:4. Doch die Gastgeber hatten ja noch Alexander Bambach der postwendend per Heber den Abstand auf 5:2 stellte (83.). Aber auch das sollte es noch nicht gewesen sein, weil auch dem TuS durch Rahm der erneute Treffer gelang – 3:5. Fünf Tore in acht Minuten in einer irren Schlussphase. Die Gäste drückten in der Folge zwar noch weiter auf das 4:5, ein weiteres Tor sollte aber nicht mehr fallen.

Der VfR Baumholder ist mit seinem fünften Sieg in Folge zurück im Meisterrennen. „Damit war so schnell bestimmt nicht zu rechnen, aber wir haben es in kurzer Zeit geschafft, uns defensiv zu stabilisieren und durch diesen Sieg sind wir jetzt eben wieder auf drei Punkte dran“, freute sich VfR-Coach Sascha Schnell.

Logo