Neue Station für BioNTech schwebt in luftiger Höhe

Ein imposantes Schwergewicht hängt an einem Autokran mit einer Traglast von 130 Tonnen.

Neue Station für BioNTech schwebt in luftiger Höhe

Geübt sorgt der Kranführer dafür, dass es zentimetergenau an seinem neuen Standort abgesetzt wird. Seine Mission: Er ist dafür zuständig, die neue Station, die der OIE-Verteilnetzbetreiber Westnetz vor dem Neubau von BioNTech in der Idar-Obersteiner Vollmersbachstraße aufstellt, abzuladen. Sie wiegt rund dreizehn Tonnen, ist drei Meter lang und zweieinhalb Meter breit. Kran, LKW und Transformatorenstation stehen bereit - damit alles reibungslos verläuft, hat nun jeder seine festgelegten Aufgaben.

Die Bauarbeiten des neuen Anbaus am BioNTech Gebäude, einem Biotechnologie-Unternehmen, das sich maßgeblich mit individualisierten Immuntherapien zur Behandlung von Krebs beschäftigt, schreiten mit großen Schritten voran. Auch die für die Stromversorgung erforderliche Technik wird erneuert. „Durch den Bau des neuen Gebäudes wird die Produktionskapazität deutlich erweitert, die Reinraumgröße verdoppelt, sowie die Entwicklungs- und Qualitätssicherungsinfrastruktur ausgebaut“, freut sich Dr. Klaus Kühlcke, Geschäftsführer der BioNTech in Idar-Oberstein.

Mit der Errichtung der neuen Station wird nun die ständige Zugänglichkeit und sichere Bedienung des Transformatorenhauses besser gewährleistet. „Der in der Station enthaltene Transformator kann - vereinfacht gesagt - als Spannungswandler bezeichnet werden. Er wandelt von Mittelspannung auf Niederspannung um. Die neue Technik ist wartungsfrei und spart daher auch noch Betriebskosten“, erläutert Klaus Bühl, der für die OIE zuständige Netzplaner in Idar-Oberstein.

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