OIE Aktion „Schulstart“: Für mehr Sicherheit

Nach den Sommerferien starten zahlreiche Erstklässler der Region in die aufregende Schulzeit.

OIE Aktion „Schulstart“: Für mehr Sicherheit

Der Weg zur Grundschule ist dabei so neu wie alles andere – außerdem fehlt den Kleinen schon aufgrund ihrer Körpergröße häufig der Überblick im Straßenverkehr. Deshalb sollten insbesondere Autofahrer Rücksicht nehmen. Eine Freundin auf der anderen Straßenseite, ein Hund, laute Musik und vieles andere können die Aufmerksamkeit der Kinder schnell auf sich lenken – und damit weg von den Gefahren des Straßenverkehrs. Zu ihrem Jubiläum legt die OIE gemeinsam mit der Kreisverkehrswacht eine Aktion auf: Ungefähr sechs Wochen lang statten sie rund 120 Autos mit einer aufmerksamkeitsstarken Beschilderung aus. Sie animiert zum Schulbeginn langsam zu fahren und so die im Straßenverkehr noch unerfahrenen Schulanfänger zu schützen.

„Wer erinnert sich nicht an den ersten Schultag, die Schultüte, die stolzen Eltern und die große Herausforderung, vielleicht sogar auch einmal alleine von zu Hause zur Schule und wieder zurück zu kommen. Das was aus Sicht der kleinen I-Dötzchen aufregend und spannend ist, bedeutet für die anderen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, dass sie ganz besonders aufmerksam unterwegs sein müssen. Hier wollen wir Verantwortung übernehmen und alle Autofahrer, Fußgänger und Fahrradfahrer bitten, die Augen offen zu halten und verstärkt auf Kinder Rücksicht zu nehmen“, appelliert OIE Vorstand Ulrich Gagneur.

Rund 60 Fahrzeuge, die Schilder erhalten, stammen aus dem OIE Fuhrpark, weitere aus dem kommunalen Bestand kommen hinzu. Die Beschilderung soll auch in den kommenden Jahren immer wieder auf Fahrzeugen angebracht werden. Zusätzlich stellt die OIE den ansässigen Grundschulen große Hinweis-Banner für die Zuwegungen zur Verfügung. „Gerade im Bereich der Schulen herrscht oft reger Verkehr. Da sollte man besondere Hinweise platzieren“, erläutert der OIE Vorstand. Auch an ihrem Verwaltungsgebäude wird die OIE ein riesiges Fassadenbanner platzieren, das aufmerksamkeitsstark ans „Langsam-Fahren“ erinnern soll.

„Kinder im Einschulalter sind besonders unfallgefährdet, denn sie handeln nicht wie Erwachsene. So können sie beispielsweise die Richtung, aus der Geräusche kommen, noch nicht orten, und Entfernungen kaum richtig einschätzen. Deshalb freuen wir uns sehr, dass die OIE die Aktion mit uns gemeinsam ins Leben gerufen hat“, ergänzt Dirk Hartenberger, Vorstand der Kreisverkehrswacht Birkenfeld. Die Kreisverkehrswacht rät zudem Eltern, ihre Kinder nur in Ausnahmefällen mit dem Auto zur Schule zu fahren: „Wenn die Entfernung zur Schule vertretbar ist, hat der Weg den Vorteil, dass die Schulanfänger sich bewegen und das Verhalten im Straßenverkehr erlernen.“

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