Ein gerührter Moses Pelham wird im Römer geehrt

Oberbürgermeister Peter Feldmann übergibt Goetheplakette

Ein gerührter Moses Pelham wird im Römer geehrt

Der Frankfurter Musiker Moses Pelham ist am Montag im Kaisersaal mit der Goetheplakette ausgezeichnet worden. Damit hebt die Stadt sein künstlerisches Schaffen und seine Verdienste für die Stadt hervor.

Ein außergewöhnliches Hörerlebnis

Oberbürgermeister Peter Feldmann würdigte in seiner Laudatio Pelhams Leidenschaft und Hingabe für seine Musik: „Mit seinen Texten und Kompositionen schafft Moses Pelham außergewöhnliche Hörerlebnisse. Er bringt seine Geschichte und Kunst in Verbindung zu seiner Heimatstadt.“ Der Produzent, Autor, Komponist, Rapper und Label-Betreiber schöpfe „aus seinem gesellschaftlichen Umfeld Inspiration und verarbeitet Erlebnisse und Situationen in einem kreativen Akt“, so Feldmann weiter.

Moses Pelham kam 1971 in Frankfurt zur Welt. Deutschlandweit berühmt wurde er Anfang der 1990er Jahre mit seinem Debüt-Album „Direkt aus Rödelheim“. Pelham ist außerdem auch als Produzent tätig und hat andere Künstler, wie Sabrina Setlur und Xavier Naidoo, bekannt gemacht.

Preisverleihung als Geschenk und Ermunterung

Für den Würdenträger selbst war die Auszeichnung etwas ganz Besonderes: „Ich bin ganz und gar gerührt, diese wunderbare Ehrung meiner Stadt, die auch noch nach ihrem Größten benannt ist, zu erhalten.“ Dass seine Arbeit auch auf dieser Ebene nicht unbemerkt bleibe, sei - auch wenn es mal schwierig werde - ein Geschenk und eine Ermunterung, weiterzumachen, sagte Moses Pelham bei der Feierstunde.

Der 46 Jahre alte Pelham reiht sich in eine namhafte Riege von Preisträgern ein. Vor ihm wurden unter anderem der Verleger Peter Suhrkamp (1956), der Philosoph Theodor W. Adorno (1963), der Literatur-Kritiker Marcel Reich-Ranicki (1984), der kürzlich verstorbene Architekt Albert Speer junior (2003) und DJ Sven Väth (2015) mit der jährlich verliehenen Goetheplakette geeehrt.

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