In diesem Frankfurter Unternehmen bekommt man Urlaub, so viel man braucht

Das klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Urlaub, so viel man will. Wie diese optimale Erholung für Mitarbeiter in einem Frankfurter IT-Unternehmen umgesetzt wird, erfahrt Ihr hier.

In diesem Frankfurter Unternehmen bekommt man Urlaub, so viel man braucht

Dieses IT-Unternehmen im Frankfurter Ostend erfüllt den Traum aller Mitarbeiter: byte5 führt eine Urlaubs-Flatrate ein. Das bedeutet, die Mitarbeiter können sich so viel Urlaub nehmen, wie sie es sich wünschen.

„In unserer Unternehmenskultur liegt der Fokus nicht auf Hierarchien, sondern auf agilem Teamwork, gegenseitigem Vertrauen und Eigenverantwortung.“ - Christian Wendler, Firmengründer und CEO von byte5

Doch was hat das Unternehmen dazu bewegt das Konzept der Urlaubs-Flatrate überhaupt erst einzuführen? „In unserer Unternehmenskultur liegt der Fokus nicht auf Hierarchien, sondern auf agilem Teamwork, gegenseitigem Vertrauen und Eigenverantwortung“, erklärt Firmengründer und CEO, Christian Wendler. Als IT-Dienstleister seien sie eben stets bemüht die Projekte ihrer Kunden schnellstmöglich, insbesondere aber mit hoher Qualität umzusetzen, führt die Unternehmenssprecherin Laura Vogt weiter aus. „Um diesem Anspruch an uns selbst gerecht zu werden, brauchen wir passionierte und leistungsfähige Mitarbeiter.“ Und dazu gehöre vor allem eines: „so wenig Regeln wie möglich aufzustellen.“

So funktioniert Vertrauensurlaub

Alles begann mit einer mehrstufigen „Vertrauensoffensive“, in der zunächst die Kernarbeitszeiten aufgelockert wurden. In einem weiteren Schritt wurde die Option auf Home-Office erleichtert. Und zuletzt folgte dann die bisher höchste Stufe von Flexibilität: eine unbegrenzte Anzahl von bezahltem Erholungsurlaub - kurz Vertrauensurlaub, so Vogt weiter.

„Wir nennen es unsere ‘No-Pain-Policy’.“ - Laura Vogt, Unternehmenssprecherin von byte5

Dabei funktioniere alles nach einem Leitprinzip: „Wir nennen es unsere ‘No-Pain-Policy’“, sagt die Unternehmenssprecherin. Darunter verstehe man folgendes: Die persönliche Freiheit eines einzelnen reiche bis zu dem Punkt, an dem durch sie einer anderen Person oder dem Projekt ein „Schmerz“ entstehen könnte. „Das bedeutet für uns im Alltag, dass wir uns viel untereinander abstimmen und jeder für die Erledigung seiner Aufgaben die Verantwortung trägt“, erklärt Vogt. Diesem Leitprinzip liege also der gesunde Menschenverstand und gegenseitiges Vertrauen zugrunde.

Ein erfolgversprechendes Modell?

„Das Herz jedes Unternehmens sind seine Mitarbeiter.“ - Laura Vogt, Unternehmenssprecherin von byte5

byte5 sieht in dem Modell keinerlei Probleme. Denn „das Herz jedes Unternehmens sind seine Mitarbeiter“, weiß Vogt. „Werden sie wertgeschätzt, ihre Bedürfnisse ernst genommen und berücksichtigt, sind sie zufriedener.“ Und davon profitierten letzten Endes alle: Angestellte und Arbeitgeber. Das liege insbesondere daran, dass Vertrauensurlaub einen Lösungsweg für die Hürden biete, die durch die schlechte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben entstehen würden.

Gerne möchten sie als Pioniere des fortschrittlichen Modells vorangehen. Basierend auf ihren bisherigen Vertrauenskonzepten verspricht sich byte5 auch von ihrer Urlaubs-Flatrate, die sie zum 1. Juli einführen, einen Erfolg. Daher können sie allen Unternehmen, die sich zufriedenere Mitarbeiter wünschen, Vertrauenskonzepte nur ans Herz legen, so Vogt. (pk)

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