Frankfurt isst nicht genug Grüne Soße

Schon zwei Mal gescheitert

Frankfurt isst nicht genug Grüne Soße

Schon vor Wochen hatten Organisatorin Maja Wolff, Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) die Pläne vorgestellt. Es gab Grüne-Soße-Eis, Grüne-Soße-Kreppel, Kantinen und Restaurants in der ganzen Stadt haben sich beteiligt. Dieses Mal sollte es wirklich klappen. Frankfurt wollte den Grüne-Soße-Weltrekord knacken.

Gegen 22:30 Uhr am Donnerstagabend dann das Ergebnis, auf das so viele Frankfurter in fiebriger Erwartung gehofft hatten: 181.066 Portionen wurden gegessen, so die offizielle Zählung. Aber 231.775 hätten es für den Rekord sein müssen. Der Rekord hätte dem Frankfurter Nationalgericht ein ewiges Denkmal setzen sollen – aber es wurde wieder nichts. Frankfurt ist das zweite Mal in Folge am Grüne-Soße-Weltrekord gescheitert.

Wie es so weit kommen konnte, weiß wahrscheinlich keiner der Veranstalter so richtig. Denn es wurden kaum Kosten und Mühen gescheut, um den Welt-Rekord-Versuch anzukündigen und durchzuführen. Hat es am Willen der Grüne-Soße-Fans gefehlt? Die Frage nach dem Warum wird wohl unbeantwortet bleiben. Aufgeben scheinen die Veranstalter aber nicht zu wollen. Auf Facebook teilten sie mit: „Alle guten Dinge sind drei!“ (lo)

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