Grillen und Shishas in Frankfurter Parks ab sofort verboten

Erhöhte Brandgefahr

Grillen und Shishas in Frankfurter Parks ab sofort verboten

In Frankfurt ist das Grillen und Shisharauchen in städtischen Parks und Grünanlagen ab sofort verboten. Das teilt die Stadt mit. Grund dafür ist die hohe Brandgefahr, die mit der aktuellen Hitzewelle einhergeht.

„Wegen der anhaltenden Hitze und großen Trockenheit kann jeder Funke einen verheerenden Brand auslösen“, so die Stadt. Um die Parks vor Feuer zu schützen, darf deshalb auch auf den öffentlichen Grillplätzen der Stadt nicht mehr gegrillt werden. Das Verbot gilt sowohl für holz- und kohlebetriebene Grills als auch für Camping-, Gas- und Elektrogrills. Auch Shishas, die mit glühender Kohle betrieben werden, dürfen in den Grünanlagen nicht mehr geraucht werden. „Das Risiko ist einfach zu groß“, so Umweltdezernentin Rosemarie Heilig.

Gefährlich wird es auch in den Frankfurter Waldstücken. Sowohl Böden als auch altes Laub und Gräser sind extrem ausgetrocknet und damit leicht brennbar. Waldbesucher sollen deshalb besonders vorsichtig sein, keine Zigarettenkippen entsorgen und darauf achten, keine Scherben zu hinterlassen - denn auch die können Brände auslösen. „Rauchen und offenes Feuer sind im Wald grundsätzlich nicht gestattet“, so die Stadt. Das gelte im Rahmen des Grill- und Feuerverbotes auch für die Grillplätze an den Waldspielparks Schwanheim und Scheerwald.

Das Verbot gilt solange, bis es von der Stadt widerrufen wird. Kontrolliert wird die Einhaltung des Grillverbots durch das Ordnungsamt. Bereits im vergangenen Jahr war das Grillen auf den Grünflächen in Frankfurt von Ende Juli bis Ende September verboten. (df)

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