Frankfurt ist international - auch bei den Einwohnern

Auf den sieben Kontinenten der Erde liegen 197 verschiedene Länder, mit ganz eigenen Kulturen und lokalen Spezialitäten. In Frankfurt leben Menschen aus 177 Nationen. Der Großteil kommt dabei aus EU-Staaten.

Frankfurt ist international - auch bei den Einwohnern

Die Bewohner Frankfurts kommen aus 177 verschiedenen Ländern dieser Welt. Unter den Frankfurtern fehlen nur Menschen aus Vanuatu, Palau, Kiribati, Sao Tomé und Príncipe, Antigua und Barbuda, St. Vincent und die Grenadinen, Salomonen, Cookinseln, Nauru, Papua-Neuguinea, Tuvalu, Tonga, Marshallinseln, Mikronesien und den nördlichen Marianen. Auch Lesotho, Surinam, Vatikanstadt, Äquatorialguinea und Belize sind nicht vertreten.

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Bereits 2017 wurde ein Bericht vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten (Amka) vorgelegt, aus dem hervorgeht, dass 51,2 Prozent der Frankfurter einen Migrationshintergrund haben. Damals gab Statistik aktuell an, dass der Großteil der ausländischen Frankfurter aus Europa kommt: „Unter den 214.458 in der Stadt gemeldeten ausländischen Einwohnerinnen und Einwohnern sind 99.906 EU-Bürgerinnen und Bürger.“ Somit beträgt der Anteil der EU-Bürger 46,6 Prozent. An der Spitze der drei häufigsten Staatsangehörigkeiten liege die Türkei; Kroatien folgt auf Platz zwei. Danach kommt Italien.

„Unter den 214458 in der Stadt gemeldeten ausländischen Einwohnerinnen und Einwohnern sind 99.906 EU-Bürgerinnen und Bürger.“ - Angaben von Statistik aktuell aus dem Jahr 2017

Was bedeutet das für die Stadt? Frankfurt ist vielfältig und Frankfurt ist bunt. Natürlich gibt es auch Probleme und Konflikte, wenn Kulturen verschiedenster Art auf engstem Raum aufeinander treffen. Gerade in Zeiten des aufkommenden Rechtspopulismus kann die gelebte Toleranz in der Mainmetropole eine Vorbildfunktion haben. Denn die Diversität bietet zahlreiche Chancen und Möglichkeiten.

Kulinarische Köstlichkeiten

Mit der Einreise der ersten Gastarbeiter in den Sechzigerjahren begann der Siegeszug von Spaghetti und Pizza in Frankfurt und deutschlandweit. Etwas später kamen Döner Kebab, Dürüm und Lahmacun hinzu. Was damals noch besonders ausgefallen war, ist heute aus Frankfurts Innenstadt nicht mehr wegzudenken. Die italienischen, türkischen oder asiatischen Gerichte sind fester Bestandteil im Speiseplan zahlreicher Frankfurter und genauso bekannt wie Äppelwoi oder Grüne Soße. Aber die Frankfurter Restaurants haben weit mehr zu bieten. Kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt werden hier zubereitet. Indisch, äthiopisch, brasilianisch oder vietnamesisch Essen gehen? In Frankfurt kein Problem! Durch die große und abwechslungsreiche Auswahl lässt sich für jeden Geschmack etwas finden. Und bei den internationalen Streetfood-Festivals der Stadt kann man sich auf wenigen Metern einmal um die Welt schlemmen.

Gemeinsam feiern

In der Metropole gibt es fast immer eine Gelegenheit zum Feiern, ob es nun die Stadtteilfeste, das Museumsuferfest oder die Dippemess sind. Aber auch Feierlichkeiten mit internationalem Hintergrund finden in Frankfurt statt. Jeder Interessierte kann dadurch kleine Einblicke in andere Kulturen erhalten.

Vom 22. bis zum 24. Juni gibt es beispielsweise das 13. Afrikanische Kulturfest. Dort werden für Kinder typische afrikanische Geschichten erzählt. Erwachsene können zu verschiedenen Bands tanzen. Auch die 9. Lateinamerikanische Woche im Oktober bietet heiße Rhythmen. Zudem wird Literatur präsentiert, Ausstellungen und Filme werden gezeigt. Beim Japantag am 22. September hat man die Möglichkeit, das Land mit seinen Traditionen und Menschen näher kennenzulernen. Man könnte noch viele weitere Events auflisten, die ohne die Diversität der Frankfurter Bevölkerung undenkbar wären.

Verständnis und Toleranz

Die Internationalität der Messestadt bestimmt das alltägliche Leben der Frankfurter: Durch den regelmäßigen Kontakt miteinander, das Knüpfen von Freundschaften und das Eingehen von Beziehungen wachsen Verständnis und Toleranz. In Frankfurt kann man die Gewürze der großen weiten Welt schmecken, die Musik anderer Nationen für sich entdecken, durch Kunst aus anderen Ländern zum Nachdenken angeregt werden und von den Bewohnern, die aus 177 anderen Staaten kommen, viel Neues entdecken und lernen. Dadurch reiht sich die Stadt mit ihrer kulturellen Vielfalt in eine Liste von anderen Metropolen, wie New York City, London, Los Angeles und Miami, ein.

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