„Yard“ eröffnet in dieser Saison wahrscheinlich zum letzten Mal

Mitten im Allerheiligen Viertel hatte im vergangenen Jahr recht spontan das „Yard“ eröffnet. Nun hat die wohl letzte Saison des urbanen Stadtgartens begonnen. Besucher erwartet ein großes Angebot - auch an Veranstaltungen.

„Yard“ eröffnet in dieser Saison wahrscheinlich zum letzten Mal

Auf einem Brachland im Allerheiligen Viertel hatte der stadtweit bekannte Nachtclubbesitzer und Veranstalter Madjid Djamegari innerhalb von acht Wochen einen „urbanen Stadtgarten“ mit Gastronomie-Angebot und Lounge-Area errichtet: das „Yard“. In dieser Saison hatten er und sein Geschäftspartner Maximilian Reggiannini mehr Zeit, um sich auf die Wiedereröffnung des „Yard“ am vergangenen Wochenende vorzubereiten. Herauskam ein volles Sommerprogramm.

Das bleibt und das kommt

Das Szenario bleibt dabei gleich. Die Open-Air-Lounge ist wieder von Schiffscontainern umrahmt. Verschiedene Bars und ein Streetfood-Restaurant sorgen dabei für die Verpflegung. Anstelle der Markthalle gibt es in diesem Jahr allerdings eine „Open-Air Food& Music Area“, die durch Olivenbäume leicht vom Rest des Yards abgetrennt ist. Zu Essen finden sich dort Gerichte vom Grill, selbstgemachte Pizza sowie verschiedene Salate und Bowls. Neu wird auch ein Bereich für Kinder sein, der sich derzeit laut Djamegari im Bau befindet.

„Wir haben ein sehr positives Echo vernommen - sowohl von Gästen als auch zum Teil von Anwohnern.“ - Madjid Djamegari, Veranstalter

Durch den neuen Bereich möchten die Veranstalter deutlich machen, wie sie sich das Yard vorstellen. Es soll ein Projekt für die Nachbarschaft sein; ein Ort, an dem jeder sich so geben kann, wie er ist. Im vergangenen Jahr sei dies gut angekommen. „Wir haben ein sehr positives Echo vernommen - sowohl von Gästen als auch zum Teil von Anwohnern“, sagt Djamegari. Im Schnitt seien täglich 300 Menschen gekommen. In diesem Jahr rechnen die Veranstalter mit noch mehr Besuchern. Bisher seien schon viele Anfragen für Privat- und Firmenfeiern bei ihnen eingegangen.

Besondere Angebote und Veranstaltungen

Für den Sommer haben Djamegari und Reggiannini einige öffentliche Veranstaltungen geplant - jeweils samstags. So wird am 21. Juni das „Riesling Festival“ und am 29. Juni der „Urban Hippie Market“ stattfinden. Weitergehen wird es mit der Veranstaltung „Red Bull Organics Pure Sound“ am 13. Juli und dem „Frankfurt Rose Festival“ am 20. Juli. Dazu werden regelmäßig Veranstaltungen wie „Pizza & Wein“, „Burger & Bier“ und der „Taco Tuesday“ ausgerichtet. Ein paar Meter weiter besteht für Interessierte zudem die Möglichkeit, nach der Schließung des Yards um Mitternacht in der Bar „Off.Yard“ ein paar Meter weiter zu Elektro-Musik zu feiern.

Der Projekt-Entwickler für das Brachland mitten im Allerheiligen Viertel „Green Alley GmbH“ hatte den beiden Veranstaltern die Fläche temporär zur Verfügung gestellt. Dieser möchte auf dem Areal zwischen Lange Straße/ Allerheiligenstraße und Breite Gasse später Wohnungen, ein Hotel, Geschäfte und Restaurants errichten. Wann die sich derzeit auf dem Gelände befindenden Gebäude abgerissen werden sollen, ist noch nicht genau klar. Wahrscheinlich aber wohl im Frühjahr 2020. Damit wird diese Saison vermutlich die letzte des Yards im Allerheiligen Viertel sein. Es ist voraussichtlich bis einschließlich September geöffnet. (nm)

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