Eigene Doku-Serie über Frankfurter Volleyball-Verein

Am Anfang wurde das Projekt als „wahnsinnig“ bezeichnet - jetzt sind die „United Volleys“ auf der Erfolgsspur. Zuschauer und Fans können nun in der eigenen Serie des Vereins hinter die Kulissen schauen.

Eigene Doku-Serie über Frankfurter Volleyball-Verein

Liebe, Leidenschaft, Schmerz und Erfolg - all das wird in der Serie über die „United Volleys“ gezeigt. In insgesamt zehn Episoden sind die Höhen und Tiefen der Sportler ab dem 5. Januar auf „SPORT1“ zu sehen. Im Mittelpunkt steht der Sport: Volleyball.

Auf einer Pressekonferenz am Donnerstagmittag stellten die Verantwortlichen die Serie über den Frankfurter Volleyball-Verein vor. „Wir haben die Kamera sehr nah rangelassen. Sie haben mich begleitet, Tobias begleitet und man sieht viel von uns“, sagte United-Volleys-Gründer Jörg Krick, Vater von Nationalspieler Tobias Krick. „Diese Momente jetzt in der Serie zu sehen, ist auch heute noch emotional und tränenreich.“

Bei den Dreharbeiten wurde sein Sohn Tobias unter anderem auch beim Zähneputzen gefilmt. Eine besondere Situation, wie der Nationalspieler sagt: „Die Serie zeigt viel. Nicht jeder hat die Möglichkeit, eine eigene Serie zu haben, dafür bin ich sehr dankbar, auch wenn es zwischendurch anstrengend war.“ In den insgesamt zehn Episoden, die jeweils 23 Minuten lang sind, wird auch das Familienleben der Kricks gezeigt. Dabei war es für Jörg Krick und seine Familie kein Problem, die Kamera auch hinter die Kulissen zu lassen.

Die Serie zeigt den Zuschauern aber nicht nur private Momente der Spieler. Auch der Sport, die Spiele und Erfolge stehen im Fokus - doch auch unbequeme Momente, wie ein Kündigungsgespräch, Gehaltsverhandlungen und das Thema Finanzierung werden nicht zurückgehalten. Dies war auch Produzent Franz Stepan wichtig. Er hat über zwei Jahre das Team mit seiner Kamera begleitet und dabei viel über die Spieler gelernt: „Man muss erst das Vertrauen der Menschen gewinnen, bevor man sie mit der Kamera auch in schwierigen Momenten begleiten kann.“ Es gebe viele unterschiedliche Handlungsstränge, die die Zuschauer bewegen würden.

„Die Faszination, sich als Teil dieser ganz eigenen Volleyball-Welt zu fühlen, wollen wir mit der Serie auch mit den Zuschauern teilen“, erklärt Jörg Krick. Über das Ende der letzten, zehnten Episode verrät Krick nicht viel - nur das: „Ich bin gespannt auf die Reaktionen, die nach der Ausstrahlung der zehnten Episode kommen werden. Bis jetzt wissen nur zwei Personen, wie die letzte Folge ausgehen wird.“

Die Folgen werden ab dem 5. Januar 2020 auf SPORT1 um 21:30 Uhr ausgestrahlt. Zudem wird es am 12. Januar eine große Premiere im Kinopolis Frankfurt geben, für die Ausschnitte der zehn Episoden zusammengeschnitten wurden. (rk)

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