Rapperin „Schwesta Ewa“ beleidigt Staatsanwälte

Nachdem ihr Fall vor dem Bundesgerichtshof neu verhandelt werden soll, holte die umstrittene Rotlicht-Größe in einem Video zum Rundumschlag aus. Darin äußerte sie sich abwertend gegenüber der Frankfurter Justiz, die nun eine weitere Anklage prüft.

Rapperin „Schwesta Ewa“ beleidigt Staatsanwälte

Erst im Juni wurde die Frankfurter Rapperin Schwesta Ewa vor dem Frankfurter Landgericht zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Nachdem die Staatsanwaltschaft im Anschluss in Revision ging - sie fordert vier Jahre und drei Monaten - und der Fall vor dem Bundesgerichtshof (BGH) landete, meldete sich die 33-Jährige in einem Video in den sozialen Medien zu Wort. Nun droht ihr neuerlicher Ärger.

In einer Live-Aufnahme auf ihrem Instagram-Profil am 12. November 2017 erzählte die ehemalige Prostituierte und heutige Rapperin 40 Minuten lang aus ihrem Leben. Dabei geht es um ihre Verurteilung, die Zeit im Gefängnis, sowie die mediale Darstellung des Verfahrens. Als sie ihre Ausführung auf die diesjährige Verhandlung wegen Körperverletzung, Steuerhinterziehung und Förderung der Prostitution lenkte, fiel ein Satz, der nun für weitere Diskussionen bei der Frankfurter Justiz sorgt.

„Ich hab' Angst vor dem BGH, weil diese Bastarde von der Staatsanwaltschaft mit dem Urteil nicht zufrieden sind und vier Jahre Knast fordern, weil die sich daran aufgeilen“, hört man Schwesta Ewa, die bürgerlich den Namen Ewa Malanda trägt, darin sagen. Wie die Staatsanwaltschaft nun mitteilte, prüfe man aufgrund der beleidigenden Aussagen eine weitere Anklage gegen Rapperin. Das würde für sie - unabhängig vom Revisionsverfahren am BGH - ein gesondertes Verfahren bedeuten.

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