Sechsjähriger stirbt in Frankfurter Kita

Obduktion soll Todesursache klären

Sechsjähriger stirbt in Frankfurter Kita

Ein sechsjähriges Kind ist am Dienstagnachmittag in einer städtischen Kindertagesstätte im Stadtteil Seckbach ums Leben gekommen. Das bestätigt Nadja Niesen, Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft, auf Nachfrage von Merkurist. Zuerst hatte die „Frankfurter Rundschau“ über den Todesfall berichtet.

Die Todesursache ist laut Staatsanwaltschaft nicht bekannt. Nach Informationen der Deutschen Presseagentur (dpa) wird ein Stromschlag vermutet. Laut des zuständigen Bildungsdezernats der Stadt kann das bislang weder bestätigt noch dementiert werden. Eine Obduktion, die am Donnerstag durchgeführt wird, soll Klarheit bringen. Wann genau das Obduktionsergebnis feststeht, ist laut Niesen bislang nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung aufgenommen.

Die betroffene Kita ist aktuell geschlossen. Die Kinder der Kita sind auf andere Einrichtungen verteilt. Der Vorfall hat im Eigenbetrieb Kita Frankfurt und im Dezernat große Trauer ausgelöst. „Ich bin erschüttert über dieses schreckliche Unglück“, so Bildungsdezernentin Sylvia Weber am Donnerstag. „In meinen Gedanken bin ich bei der Familie und den Angehörigen des Kindes. Ich wünsche ihnen viel Kraft für diese schwere Zeit.“

Eine Sicherheitsbegehung durch die Unfallkasse Hessen hat laut Stadt bereits stattgefunden. Der Betrieb in der Kita kann den Verantwortlichen zufolge wieder aufgenommen werden. Wann das sein wird, wird in den nächsten Tagen geklärt. (rk)

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