Fraport testet Hybrid-Flugzeug am Flughafen

Fluggerät kontrollierte vier Tage lang den Terminal-Zustand

Fraport testet Hybrid-Flugzeug am Flughafen

Ende Oktober ist vier Tage lang ein kleines heliumgefülltes Hybrid-Flugzeug im Frankfurter Flughafen unterwegs gewesen. Wie Fraport am Montag mitteilte, hatte das Unternehmen gemeinsam mit der Firma Hybrid-Airplane Technologies (HAT) getestet, ob sich die Fluggeräte für die Zustandskontrolle in den Terminals eignen.

Das Flugzeug „H-Aero“ schwebte während der Tests durch die Hallen D und E im Terminal 2. Es ist für den Flug über Publikum zugelassen und vereint Eigenschaften von Ballons, Flugzeugen und Hubschraubern. Der „H-Aero“ kann wie ein Hubschrauber senkrecht starten. Der mit Helium gefüllte Ballon hält ihn in der Luft, während die drehbaren Flügel ihn in alle Richtungen steuern können. „Der Einsatz von innovativen Technologien spielt in allen Bereichen des Flughafenbetriebs eine tragende Rolle, auch in der Gewährleistung der Verkehrssicherheit in unseren Check-in Hallen“, erklärt Alexander Laukenmann, Leiter für Flugbetrieb- und Terminalmanagement und Unternehmenssicherheit der Fraport AG.

Ziel ist es laut Fraport, den „H-Aero“ für die Kontrolle der Terminals einzusetzen und den Beschäftigten mitteln Kamerabildern die Arbeit zu erleichtern. Mitarbeiter des Flughafens sollen dann nicht mehr selbst in den großen Hallen Kontrollgänge machen, sondern vom Schreibtisch aus einen Reinigungs- oder Reparaturbedarf melden können. So soll auch die Verkehrssicherheit in den Terminalhallen erhöht werden.

Während der Tests flog das Hybrid-Flugzeug eine voreingestellte Route in den Check-In-Hallen ab und übertrug Bilder aus einer Wärmebildkamera. Auf lange Sicht soll der „H-Aero“ seine Runden allerdings eigenständig drehen und mittels künstlicher Intelligenz Verdachts- oder Störungsfälle melden können. (nl)

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