Darum könnte das Shoppen am Samstag etwas länger dauern

Verdi fordert ein Euro mehr Gehalt pro Stunde

Darum könnte das Shoppen am Samstag etwas länger dauern

Die Gewerkschaft Verdi hat für Samstag hessenweit die Beschäftigten im Einzelhandel zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Grund dafür sind gescheiterte Tarifverhandlungen. Für Kunden bedeutet dies, dass sie wahrscheinlich in den betroffenen Unternehmen mit längeren Wartezeiten an der Kasse und mit einem unordentlicheren Laden rechnen müssen.

Bereits seit mehreren Jahren befindet sich Verdi in Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern im Einzelhandel. Dabei fordert die Gewerkschaft, dass die Gehälter der Angestellten um einen Euro pro Stunde erhöht werden.

Zudem soll es eine deutliche Erhöhung der Ausbildungsentgelte geben und die Tarifverträge sollen allgemeinverbindlich für alle Unternehmen der Branche gelten. Die aktuellen Gehälter reichen laut Bernhard Schiederig von Verdi in vielen Fällen nicht zum Leben aus, setzten Beschäftigte und ihre Familien unter zusätzlichen Stress.

Um dies zu ändern, wird es am Samstag eine Demonstration in Frankfurt geben. Diese startet beim Gewerkschaftshaus in der Wilhelm-Leuschner-Straße und führt am „Museum für Kommunikation“ vorbei bis zur Hauptwache. Betroffen von dem Streik werden die Geschäfte der folgenden Unternehmen sein: Esprit, Galeria Kaufhof, H&M, Ikea, Karstadt, Kaufland, Lagardere Travel Retail, Primark, Real, Rewe und Zara. (mr)

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