Neue Wandgemälde an der Miquelallee

Seit dem Sommer zieren fotorealistische Kunstwerke zwei Häuserfassaden an der Miquelallee. Der Künstler ist in Frankfurt kein Unbekannter.

Neue Wandgemälde an der Miquelallee

Autofahrern und Fußgängern stechen sie seit einigen Wochen ins Auge: die neu bemalten Fassaden entlang der Miquelallee auf Höhe der Carl-von-Weinberg-Siedlung. Während an der einen Fassade ein Mann auf einem Stuhl sitzt und einen Brief liest, zeigt das Bild an der anderen Hauswand die mutmaßliche Urheberin: Dort sitzt eine Frau mit Brille vor einer Schreibmaschine und tippt.

Hinter den großen, fotorealistischen Kunstwerken steckt mehreren Kunstblogs zufolge Streetart-Künstler Case Ma’Claim. Nicht seine ersten Werke in Frankfurt: Er ist auch für die „Laufenden Hände“ in der umgestalteten S-Bahnstation Ostendstraße und einen bemalten Abschnitt in der S-Bahn-Station Galluswarte verantwortlich.

Auch in Istanbul, Miami, Dubai und Buenos Aires hat Case Ma’Claim schon Häuserfassaden und kleinere Kunstwerke gestaltet. Für ein Statement zu den Hintergründen seines neuen Werks an der Miquelallee war der Künstler für Merkurist nicht zu erreichen.

Auch Axel Kaufmann, Ortsvorsteher im Westend, ist das neue Werk schon aufgefallen. „Es ist ein Blickfang“, sagt er gegenüber Merkurist. Er habe sich anfangs gefragt, ob das Werk eventuell Autofahrer ablenkt. „Das scheint aber unproblematisch zu sein“, so Kaufmann. (pk)

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