Zug muss in Gustavsburg notbremsen

250 Menschen stecken in Zug fest

Zug muss in Gustavsburg notbremsen

Weil eine Frau versuchte, im Gustavsburger Bahnhof über die Schienen zu laufen, hat ein Zug am Donnerstagmorgen eine Notbremsung einlegen müssen. Laut eines Sprechers der Bundespolizei steckten 250 Menschen im Zug fest, weil der Lokführer unter Schock stand und nicht mehr weiterfahren konnte. Es kam zu Teilausfällen und Verspätungen. Die S8 konnte beispielsweise nicht durchfahren.

Zu dem Zwischenfall kam es um 7:55 Uhr, beinahe wäre die Frau mit der einfahrenden S-Bahn kollidiert. Nur die Notbremsung bewahrte sie vor Schlimmerem. Die Strecke musste gesperrt werden.

Der Lokführer sah sich nach dem Zwischenfall nicht mehr im Stande, seine Arbeit fortzusetzen und musste notärztlich betreut werden. Der Zug konnte erst weiterfahren, als ein Ersatzlokführer eintraf. Die Frau, die für den Zwischenfall verantwortlich war, ist in Gewahrsam. Laut Bundespolizei machte sie einen verwirrten Eindruck und kommt wohl in eine psychiatrische Einrichtung. Es wurde eine Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

Um kurz nach 9 Uhr wurde die Streckensperrung laut einer Sprecherin der Deutschen Bahn wieder aufgehoben. (mm)

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