Instagram-Videos bringen Schwesta Ewa in noch mehr Schwierigkeiten

Staatsanwälte beleidigt und Straftat vorgetäuscht

Instagram-Videos bringen Schwesta Ewa in noch mehr Schwierigkeiten

Obwohl das Urteil im Hauptprozess gegen die Skandal-Rapperin Schwesta Ewa bereits gefallen ist, hat sich die Musikern und Ex-Prostituierte im Mai dieses Jahres gegenüber der Staatsanwaltschaft rechtfertigen müssen. Grund dafür sind Aussagen, die sie in ihren Instagram-Storys gemacht hatte. Wie die Staatsanwaltschaft gegenüber Merkurist mitteilte, sorgten die Videos dafür, dass ein Strafbefehl wegen Beleidigung gegen die Rapperin erhoben wurde und sie eine Geldstrafe zahlen musste. Zuvor hatte die Hessenschau darüber berichtet.

Zum einen hatte Schwesta Ewa in einer Instagram-Story die Staatsanwälte als „Bastarde“ bezeichnet. Die Beamten erhoben einen Strafbefehl in Form einer Geldstrafe von 2400 Euro. Diesen zahlte die Rapperin.

Mehr Glück hatte sie in einem anderen Fall. Ebenfalls in einem Video auf Instagram gab sie an, dass ein Justizvollzugsbeamter sie in der Untersuchungshaft sexuell belästigt hatte. Wegen dem Vortäuschen einer Straftat erhob das Amtsgericht zunächst einen Strafbefehl gegen die Rapperin, stellte das Verfahren aber wenig später ein. Der Grund: „Wenn eine Reihe von Straftaten begangen werden, spielt eine zusätzliche Straftat in einer gewissen Situation keine Rolle mehr“, sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Denn ihre Zeit im Gefängnis werde die Rapperin so oder so absitzen. Im Juni 2017 war die Rapperin vom Frankfurter Landgericht zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Ihr wird unter anderem vorgeworfen, Mädchen zur Prostitution gezwungen und sie geschlagen zu haben. Schwesta Ewa als auch die Staatsanwaltschaft hatten Revision gegen das Urteil eingelegt. Diese wurde allerdings abgelehnt. (mm)

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