6 Restaurant-Terrassen für einen Sommertag in Frankfurt

Bei heißem Wetter suchen viele gezielt Restaurants mit Terrasse auf, um jeden Sonnenstrahl genießen zu können. Merkurist erleichtert Euch die Suche und stellt sechs interessante Locations mit schöner Terrasse vor.

6 Restaurant-Terrassen für einen Sommertag in Frankfurt

Sobald die Sonne scheint, zieht es die Menschen an die frische Luft. Das betrifft auch Restaurant-Gänger, die bei heißen Temperaturen und Sonnenstrahlen Ausschau nach Terrassenplätzen halten. Gehört Ihr zu diesen Freiluft-Fans? Dann solltet Ihr Euch diese sechs Terrassen mal näher anschauen.

Bockenheimer Weinkontor

Das Bockenheimer Weinkontor gibt es seit nunmehr als 40 Jahren und befindet sich in einer ehemaligen Schmiedewerkstatt in der Adalbertstraße. Zunächst war es tatsächlich ein typisches Weinkontor: Wein aussuchen, probieren und eine Anzahl an Flaschen davon kaufen. Das änderte sich jedoch mit der Zeit. „Irgendwann wurde mehr Wein Vorort probiert, als mitgenommen, so entwickelte sich das Weinkontor ‚von selbst‘ zum Weinlokal“, sagt Inhaberin Farshideh Yazdani.

Bei ihr im Lokal treffen sich verschiedenste Gesellschaftsschichten, welche selten so zusammen einkehren würden. Die Gäste schätzen vor allem den Garten des Weinlokals, so Yazdani. „Unsere Terrasse ist gerade im Sommer sehr beliebt und zeichnet sich vor allem durch den wald- und naturnahen verwunschenen Garten aus“, sagt die Inhaberin.

„Unsere Terrasse ist gerade im Sommer sehr beliebt und zeichnet sich vor allem durch den wald- und naturnahen verwunschenen Garten aus.“ - F. Yazdani, Inhaberin des Weinkontors

Umgeben von Pflanzengrün, können Gäste dort bei Wein und Snacks verweilen. Weiterhin sei der Wunsch nach Gartenplätzen bis in den späten September hinein ungebrochen groß. „Im Winter sorgt dann der Kamin im Inneren für einen ähnlich heimeliges Gefühl“, so Yazdani.

eatDOORI

Bei „eatDOORI“ macht Ihr einen kulinarischen Kurztrip nach Indien und besucht mit zwei verschiedenen Locations in Frankfurt auch gleichzeitig zwei verschiedene Regionen Indiens. Während in der Kaiserstraße die Straßen Mumbais im Mittelpunkt stehen, findet Ihr Euch im Oeder Weg an der indischen Westküste bei Goa wieder. Dies spiegelt sich auch in der Terrassengestaltung: Mit einem Schritt aus dem recht dunkel designten Innenbereich hinaus in den Garten leuchtet Besuchern im Oeder Weg eine vollständig blaue Terrasse entgegen.

Die Idee kam den drei Geschäftsführern nach ihrer Indienreise: „In einigen Städten Indiens sind ganze Straßenzüge ganz strikt in einer Farbe überstrichen. Diesen authentischen Look wollten wir auf unsere Terrasse übertragen“, so Geschäftsführer Karn Gill.

„In einigen Städten Indiens sind ganze Straßenzüge ganz strikt in einer Farbe überstrichen.“ - Karn Gill, Geschäftsführer von eatDOORI

Ganz nach dem Thema „Indische Westküste“ entschieden sie sich für die Farbe Blau. Das sorge für den Wow-Effekt: „Unterstützt durch die Ruhe, die man in der Innenstadt selten findet, und das Grün der Pflanzen ist der Eindruck einzigartig“, sagt Gill. Ihr Ziel sei es, den abenteuerlichen, spannenden und facettenreichen Geist des indischen Subkontinents aufleben zu lassen. „Dabei wollen wir dem Ganzen gleichzeitig einen modernen Twist verleihen, um es greifbarer für unsere Gäste zu machen“, so Gill. Eine Außenbestuhlung sei für sie außerdem ein wichtiger Erfolgsfaktor im Sommer und damit auch ein wichtiges Entscheidungskriterium in der Standortwahl. „Sobald die Sonne lacht, lockt es die Menschen nach draußen“, sagt Gill.

Langosch am Main

Wie der Name schon vermuten lässt, liegt das Langosch direkt am Main und lädt zum Wochenendfrühstück, Abendessen und Cocktailtrinken an der Bar ein. Auf der Karte finden sich Gerichte der internationalen und saisonalen Küche - darunter auch vegane Optionen. Im Sommer können Gäste auf der großen Terrasse verweilen.

„Unsere Gäste mögen vor allem die etwas zusammengewürfelte Terrasse und die schöne Lage am Main“, so Betriebsleiter Max Domnick. Außerdem habe das Team Spaß an der Arbeit und verbreite immer gute Laune bei den Gästen.

„Unsere Gäste mögen vor allem die etwas zusammengewürfelte Terrasse und die schöne Lage am Main.“ - Max Domnick, Betriebsleiter

Aber auch im Innenbereich lässt es sich aushalten. Durch die bodentiefen Fenster, die im Sommer geöffnet die Terrasse optisch erweitern, bekommen Gäste auch dort das gute Wetter mit. „Natürlich ist im Sommer mehr los, aber die Leute kommen auch im Winter sehr gerne zu uns“, sagt Domnick. Im Winter findet Ihr dort einen warmen Platz im Innenbereich mit viel Tageslicht und Ausblick.

Oosten

Das „Oosten“ entstand aus einem öffentlichen Wettbewerb heraus, in dem die Verladekräne funktionell und ästhetisch in einen Gebäudeentwurf integriert werden sollten. Inhaber Thomas Klüber gewann damals diesen Wettbewerb und ist heute mit dem Oosten in dessen nun achten Betriebsjahr.

Das Hafenlokal liegt direkt an der Weseler Werft und bietet mit seinem großflächigen Glas-Design stets den Ausblick auf die Frankfurter Skyline und die städtische Flusslandschaft. „Einen solchen riesig weiten Blick hat man in einer Großstadt selten“, so Klüber.

„Einen solchen riesig weiten Blick hat man in einer Großstadt selten.“ - Thomas Klüber, Inhaber Oosten

Die überdachte Terrasse im ersten Obergeschoss baut auf einem der beiden sanierten Verladekräne auf, der gleichzeitig die Basis für die offene Terrasse im zweiten Obergeschoss bildet. Vor allem die Skyline-Terrasse ziehe die Menschen an. „Jeden Abend kommen Leute, die sich den Sonnenuntergang gemütlich anschauen“, sagt der Geschäftsführer. Doch auch tagsüber, und vor allem im Sommer, sammelt sich ein großes Publikum. „Der Ansturm ist immens, sobald die Sonne scheint. Es kann brüllend heiß sein und die Gäste setzen sich trotzdem lieber raus“, so Klüber.

Egal wie, er weiß, die Gäste fühlen sich wohl. So gebe es im Sommer und im Frühling auf den Terrassen und im Biergarten den größten Ansturm, jedoch seien auch die Weihnachtsveranstaltungen beliebt. Generell gilt für Klüber: „Das Oosten ist für alle offen. Alle urbanen Menschen, die sich an der Buntheit der Menschheit erfreuen, sind herzlich eingeladen.“ So sei auch die Speisenkarte vielfältig und für jeden etwas dabei.

Blaues Wasser

Das „Blaues Wasser“ liegt als Open-Air-Restaurant und Event Location direkt am Mainufer. Seit 2016 kommen Gäste dorthin, um dem hektischen Stadtalltag zu entfliehen. „Das einzigartige Urlaubsgefühl, dass die Location vermittelt, wird stark gelobt und geliebt. Dazu kommt die gute Küche und der nette Service“, so Eventmanagerin Elina Stark. Viele Sitzmöglichkeiten gibt es auch: So kann man entweder auf dem überdachten Teil der Restaurantterrasse, im Gartenbereich im Kiesbett oder auch direkt auf der Wiese am Mainufer sitzen. Zudem hat man die Wahl zwischen Stühlen und Lounge-Möbeln. „Die Nachfrage ist stets sehr hoch und eine Reservierung wird immer empfohlen“, sagt Stark. Vor allem zur klassischen Dinnerzeit ab 19:00 Uhr sei es sehr voll.

Im Winter wird die Restaurantterrasse zum Wintergarten umgebaut. Somit fallen die Außenbereiche „Garten“ und „Ufer“ weg. Der Blick auf den Main jedoch bleibt.

Das Cron am Hafen

Auch das „Cron am Hafen“ ist direkt am Wasser gelegen. Auf der Restaurantterrasse hat man Blick auf den Westhafen und kann dabei aus der italienischen Speisen- und Weinkarte wählen.

Seit März ist das Cron am Hafen in neuem Besitz und bietet nun nicht nur sonntags, sondern auch samstags die Möglichkeit zu Brunchen. Zudem hat die Terrasse jetzt mehr Sitzplätze. Diese seien im Sommer auch dementsprechend begehrt. „Auf der Terrasse haben wir 18 Stunden lang Sonnenschein“, so die neue Inhaberin Ranieri Sciarra.

Aber auch aus dem Innenbereich bietet sich durch die großen Panoramafenster ein Blick auf das Hafenbecken. Diesen wird es voraussichtlich auch im Winter geben. „Dieses Jahr wird unser erster Winter sein, aber wir gehen davon aus, dass der Wegfall der Terrasse keinen großen Nachteil darstellen wird“, so Sciarra. (mr)

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