Bundespolizei richtet Waffenverbotszone ein

Waffenverbotszonen in Bahnhöfen und Stadtgebiet

Bundespolizei richtet Waffenverbotszone ein

In Teilen der Frankfurter Innenstadt wird es an Silvester ein Böller- und Waffenverbot geben. Das berichtet die Polizei Frankfurt.

Die Bundespolizeidirektion Koblenz wird in der Zeit vom 31. Dezember 2019, 12 Uhr, bis zum 1. Januar 2020, 9 Uhr, folgende Bereiche zur Waffenverbotszone erklären: Hauptbahnhof, die S-Bahn-Haltestellen Konstablerwache und Hauptwache, den Bahnhof Frankfurt-Höchst sowie die zwischen diesen Haltestellen verkehrenden S-Bahnen und Züge.

Verboten ist demnach das Mitführen aller Schuss- und Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messern aller Art. Zudem sei es verboten, jegliche Art von Feuerwerkskörpern auf dem Gebiet der Eisenbahnanlagen des Bundes abzubrennen, heißt es in der Pressemitteilung.

Mit dieser Maßnahme beabsichtige die Bundespolizei, die Sicherheit der Reisenden und der Besucher von Veranstaltungen aktiv zu erhöhen. Das sei vor allem aufgrund der hohen Anzahl an Gewaltdelikten auf den Bahnanlagen im vergangenen Jahr nötig, da bei diesen Waffen, darunter besonders Messer, zum Einsatz kamen. Wer gegen das Waffenmitführverbot verstößt, dem droht ein Zwangsgeld von 250 Euro. (df)

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