Mehr als 40 Prozent der Busse bei Polizeikontrollen als unsicher erkannt

Neun Strafanzeigen aufgenommen

Mehr als 40 Prozent der Busse bei Polizeikontrollen als unsicher erkannt

Die Polizei hat mit anderen Kooperationspartner am Sonntag zahlreiche Reisebusse und Transporter in der Gutleutstraße kontrolliert. Dabei wiesen mehr als 40 Prozent der kontrollierten Fahrzeuge Mängel auf oder deren Fahrer hielten sich nicht an Vorgaben.

Deshalb stellten die Beamten insgesamt neun Strafanzeigen, ahndeten 25 Ordnungswidrigkeiten und fanden an sieben Fahrzeugen technische Mängel. In vier Fällen waren die technischen Mängel so gravierend, dass die Busse nicht mehr weitergefahren werden durften. Drei Busfahrer verstießen gegen die Lenk- und Ruhezeiten. Ein weiterer Busfahrer verfügte nur über einen gefälschten Führerschein. Die Polizei ermittelt nun gegen ihn wegen des Verdachts der Urkundenfälschung. Weil er verdächtigt wird, illegal Personen befördert zu haben, musste er am Sonntag bereits eine Sicherheitsleistung von 1250 Euro zahlen.

Bei einem Fahrgast eines Reisebusses fand die Polizei zudem 2,2 Gramm Marihuana. Auch wurden im Inneren der Busse fünf Personen gefunden, die sich illegal in Deutschland aufhalten. Zwei der fünf Menschen wurden festgenommen und sitzen nun in Haftzellen im Polizeipräsidium.

Ein Fahrer eines Transporters musste zudem 750 Euro Strafe zahlen, weil er verderbliche Lebensmittel transportierte, ohne diese angemessen zu kühlen. Außerdem waren die Bremse an seinem Anhänger defekt und die seines Transporters in keinem guten Zustand. Ein vorgeschriebenes digitales Kontrollgerät befand sich ebenfalls nicht im Fahrzeug. Zusätzlich hatte der Fahrer gegen das Sonntagsfahrverbot verstoßen. Da durch die Kontrollen zahlreiche Mängel festgestellt wurden, plant die Polizei, weitere Inspektionen durchführen. (mr)

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