Blablabus kommt für 99 Cent nach Frankfurt

Der Anbieter will Flixbus Konkurrenz machen. Neben Zielen in Deutschland gibt es auch viele Strecken, die in den europäischen Süden führen.

Blablabus kommt für 99 Cent nach Frankfurt

Der Anbieter Blablabus startet ab sofort mit Busrouten von Frankfurt aus. Das gab das Unternehmen am Montag bekannt.

Auf der Website von Blablabus sind zum Start 72 Ziele in ganz Europa aufgeführt. Neben nahe gelegenen Städten wie Mannheim oder Leipzig strebt das Unternehmen auch viele Ziele in Südeuropa an. So fährt Blablabus beispielsweise auch nach Madrid oder Lloret de Mar. Um dem Marktführer Flixbus Konkurrenz zu machen, bietet Blablabus zum Start auf mehreren Strecken Aktionstickets für 99 Cent an.

Die regulären Preise liegen je nach Strecke zwischen weniger als zehn Euro und 115 Euro. Die Fahrtzeiten unterscheiden sich teilweise von denen anderer Anbieter. Nach Berlin - eines der 99-Cent-Angebote - dauert es neun Stunden. Flixbus gibt dafür rund sieben Stunden an, allerdings ohne Zwischenstopps in Leipzig und Potsdam wie Blablabus.

Blablabus ist - wie der Name schon vermuten lässt - ein Schwesterunternehmen des Mitfahr-Anbieters Blablacar. Beide gehören zum französischen Unternehmen Comuto.

Dass Blablabus von Beginn an ein Streckennetz mit Zielen in ganz Europa anbieten kann, ist durch Zukauf möglich geworden. Denn ein Großteil der Busse und Ziele stammt von Ouibus. Ouibus gehörte zuvor der französischen Staatsbahn SNFC. (nm)

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