Frankfurts beliebteste Schwimmbäder

In der Mainmetropole gibt es 13 Bäder. Dabei haben alle unterschiedliche Themenschwerpunkte. Dennoch scheinen sich viele Frankfurter in den folgenden fünf Schwimmbädern besonders wohl zu fühlen.

Frankfurts beliebteste Schwimmbäder

Die Sommerzeit ist für viele Frankfurter auch Schwimmbad-Zeit. Wer nicht immer Lust hat, in das altbekannte Bad in der Nähe seiner Wohnung zu gehen, kann in diesem Jahr mal ein neues ausprobieren. Damit Ihr es einfacher habt, Euch zwischen den insgesamt 13 Schwimmbädern in der Stadt zu entscheiden, hat Merkurist für Euch die Schwimmstätten mit den besten Bewertungen und der größten Besucherzahl herausgesucht. Viel Spaß beim Schwimmen, Planschen und Abkühlen!

Das größte und kühlste Becken

Das Brentanobad in Rödelheim ist nicht nur Frankfurts, sondern Deutschlands größtes Freibad. Und das wirkt sich auch auf den Platz aus, den jeder Einzelne im Becken, aber auch auf der Liegewiese hat. „Das Becken ist wirklich riesig und trotz vieler, vieler Menschen steht man sich nicht auf den Füßen“, schreibt ein Besucher auf der Online-Bewertungsplattform „Yelp“. Eine weitere Besucherin schließt sich an: „Mal mehr als 100 Meter am Stück schwimmen ohne alle 20 Züge zu wenden, macht riesen Spaß.“ Mit seinen 220 Meter Länge und 50 Meter Breite ist das Becken zu groß, um beheizt zu werden. Aus diesem Grund bietet es einen weiteren Vorteil: es ist mit knapp 23 Grad Celsius gemeinsam mit dem Schwimmbecken in Eschersheim das kühlste Becken der Stadt. „Es bietet die perfekte Abkühlung“, so eine Yelp-Nutzerin.

Auf dem großen Gelände gibt es zudem einen Biergarten, einen Eiswagen, einen Bücherschrank und eine Ecke, über die sich Homosexuelle besonders freuen können. „Neben der Rutsche ist eine kleine Homosexuellen-Area“, verrät ein weiterer Yelp-Nutzer. Er freut sich, dort Gleichgesinnte treffen zu können. Allerdings gibt es auf der großen Wiese kaum Schattenplätze, weil wenige Bäume auf dem Gelände stehen.

Die beste Sauna der Stadt

Was die Größe angeht, kann das Riedbad da nicht mithalten, doch es lockt zahlreiche Sauna-Liebhaber an. „Die Aufgüsse sind verdammt gut“, so ein Besucher auf Yelp. Neben dem „kleinen aber äußerst feinen“ Saunabereich gibt es im Schwimmbad in Bergen-Enkheim ein Dampfbad, Schwimmerbecken mit abgegrenzten Bahnen, Sprungtürme, eine Rutsche und eines der wenigen Kneippbecken Frankfurts.

Auch die große Liegewiese überzeugt viele Besucher. „Dort kann man auch mal seine Ruhe haben und muss sich nicht wie ein Brathähnchen am Drehrost sonnen“, schreibt eine Besucherin auf der Online-Bewertungsplattform. Außerdem findet sie, dass das Publikum im Vergleich zu dem anderer Schwimmbäder angenehm sei. Wer sich sportlich betätigen möchte, kann dies im Fitnessbereich tun. Die Möglichkeit, sich massieren zu lassen gibt es ebenfalls.

Erlebnisbad mit den meisten Besuchern

Das Rebstockbad ist nicht nur das größte Hallenbad, sondern zählt auch mehr Besucher, als alle anderen Bäder der Stadt, so eine Sprecherin der Bäderbetriebe. Das liege vor allem an den vielen Attraktionen, die es dort gebe. So können Besucher des Rebstockbads in den zwei großen Wasserrutschen um die Wette rutschen, sich im Wellenbad leicht auf und ab treiben lassen, in Whirlpools oder unter Nackenduschen Wassermassagen genießen, von einem der Sprungtürme springen oder in der Sauna schwitzen.

„Das Rebstockbad ist ein wahres Erlebnisbad für Klein und Groß“, so eine Besucherin auf Yelp. Es sei für jeden etwas dabei, schließt sich ihr ein weiterer Besucher an. Allerdings ist der Eintritt in das Rebstockbad mit 5 Euro auch etwas teurer, als für die restlichen Frankfurter Schwimmbäder. Zudem war die Bar einigen zu unsauber Besuchern.

Früher Altarm der Nidda, heute Becken mit Riesenrutschwand

Während das Rebstockbad vor Attraktionen nur so strotzt, gibt es im Freibad Eschersheim überwiegend die Dinge, die es in den meisten Bädern gibt. Doch die Geschichte hinter dem Schwimmbad und die Riesenrutschwand machen es besonders. „Die Riesenrutschwand ist heiß begehrt“, schreibt eine Yelp-Nutzerin. Und das nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen. Für die kleinen Besucher gibt es zudem ein Babybecken mit Schwimmsegel, einen Spielplatz und Wasserspiele. Für die Erwachsenen gibt es vor allem eines: Platz. Denn die Anlage direkt an der Nidda ist sehr weitläufig. Damit können Hobby-Sportler kicken oder sich den Volleyball gegenseitig zu pritschen oder baggern, während Sonnenanbeter - ohne einen Ball abzubekommen - entspannen können.

Die doch recht eigenwillige Form hat das Schwimmbecken übrigens wegen seiner Entstehungsgeschichte. Das Freibad entwickelte sich aus einem stillgelegten Altarm der Nidda. „Ein Schwimmbad mit Historie und Charme, ich mag es“, so ein Besucher auf Yelp. Mit dem ÖPNV kommt Ihr recht schnell zum Schwimmbad, wenn Ihr an der Station Heddernheim aussteigt und ein paar Schritte geht.

Frankfurts höchster Sprungturm

Adrenalin-Junkies werden vor allem auch im Stadionbad ihren Spaß haben. Denn dort stehen mehrere Sprungtürme. Der höchste ragt zehn Meter in die Höhe. Dort versuchen junge oder ältere Frankfurter auch mal ihre Freunde oder ihren Schwarm zu beeindrucken. Für alle, die keine Fans von Höhe sind, gibt es eine Rutsche, einen Wasserfall und einen Wasserstrudel, mit dessen Hilfe Ihr Euch im Wasser fortbewegen könnt, ohne etwas tun zu müssen. Auch die Architektur der angrenzenden Gebäude gefällt vielen Besuchern. Sie rahmen im Stil des Anfangs des 20. Jahrhunderts die verschiedenen Becken ein.

„Wer sich dort langweilt, lebt jenseits von Gut und Böse“, so eine Yelp-Nutzerin. Ein anderer Nutzer hat beobachtet, dass vor allem jüngere Leute ins Stadionbad gehen. Allerdings muss man dort mit Fluglärm rechnen. Und schon vor dem Schwimmen ist sportliche Betätigung notwendig, denn das Schwimmbad befindet sich in der Nähe des Waldstadions und damit in einiger Entfernung zur nächsten Haltestelle des ÖPNV.

Was ist Euer persönliches Lieblingsbad? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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