Diese Frankfurter wurden durch Reality-Shows bekannt

Ob Germany's Next Topmodel, Deutschland sucht den Superstar oder das Dschungelcamp: Manche Frankfurter sind durch ihre Ausflüge in Reality-Shows in Deutschland bekannt geworden. Wir stellen Euch fünf von ihnen vor.

Diese Frankfurter wurden durch Reality-Shows bekannt

Reality-TV und Casting-Shows zählen zu den wohl verpöntesten TV-Formaten - und selbst wer solche Sendungen gerne anschaut, gibt das meist nur ungern zu. Für manche Frankfurter aber bedeuteten diese Shows den Start ihrer Karriere - oder zumindest den Weg zu größerer öffentlicher Bekanntheit. Merkurist stellt Euch fünf dieser Frankfurter vor und sagt Euch, in welchen Shows sie auftraten.

Nadja Benaissa

Mit der Casting-Show Popstars auf RTL2 ging im Jahr 2000 der Casting-Hype in Deutschland richtig los. Die Siegerinnen der ersten Staffel: die No Angels, eine der erfolgreichsten deutschen Girlgroups der Nullerjahre. Mitglied der No Angels war auch die Frankfurterin Nadja Benaissa.

Nach dem Ende der Band 2003 arbeitete Benaissa zunächst als Solokünstlerin, hatte kleinere Schauspielrollen und Werbeaufträge. 2008 saß sie außerdem in der Jury des Songwriter-Wettbewerbs „Dein Song“ im Kinderkanal. Auch eine Autobiografie veröffentlichte sie. Mittlerweile hat Benaissa sich allerdings aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

Senna Gammour

Die No Angels waren allerdings nicht die einzige erfolgreiche Girlgroup, die die Sendung Popstars hervorbrachte. Mit Monrose folgte sechs Jahre später eine weitere Band. Mitglied des Trios war neben Mandy Capristo und Bahar Kizil auch Senna Gammour aus Frankfurt.

Gammour wurde zwar durch Popstars bekannt, trat jedoch in den Jahren nach der Casting-Show und auch nach dem Ende der Band immer wieder in verschiedenen Reality-Formaten auf. Unter anderem war sie zwei Mal bei Promi-Shopping-Queen auf Vox dabei, trat bei „Promis suchen ein Zuhause“ und „Cover Up - Wir retten dein Tattoo“ auf und nahm bei „Grill den Henssler“ teil. Anfang des Jahres veröffentlichte sie außerdem ihr Buch „Liebeskummer ist ein Arschloch“.

Gina-Lisa Lohfink

Ursprünglich aus Seligenstadt und mittlerweile im Raum Frankfurt zuhause, ist Gina-Lisa Lohfink wohl die Kandidatin mit den meisten Show-Auftritten. Bekannt wurde sie 2008, als sie in der dritten Staffel der ProSieben-Castingshow Germany’s Next Topmodel (GNTM) auftrat. Zwar reichte es in der Show nur für Platz 12, ihre Art zu reden - immer frei Schnauze - und ihr Humor kamen beim Publikum aber gut an.

Nach ihrem Karrierestart bei GNTM zog es Lohfink unter anderem zu „We are Family“, „Mieten Kaufen Wohnen“ und „Die Alm - Promischweiß und Edelweiß“. Auch beim Perfekten Promi-Dinner war sie zwei Mal zu Gast. Nach dem beinah obligatorischen Ausflug ins Dschungelcamp zu „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ 2017 trat Lohfink im vergangenen Jahr in der fünften Staffel der RTL-Nackt-Datingshow „Adam sucht Eva“ auf. Gemeinsam mit Fitnessmodel Antonino Carbonaro wurde sie zu Adam und Eva 2018 gekürt.

Alexander „Honey“ Keen

Auch Alexander Keen, der nach eigenen Angaben in Frankfurt lebt, wurde dank GNTM bekannt - allerdings nicht als Teilnehmer. In Staffel 11 der Model-Castingshow im Jahr 2016 trat er als Freund der späteren Gewinnerin Kim Hnizdo aus Bad Homburg auf. Bekannt wurde er vor allem unter seinem Kosenamen „Honey“. Zwar ging die Beziehung der beiden noch vor dem Ende der Staffel in die Brüche, für Honey war der ProSieben-Auftritt dennoch Sprungbrett in diverse Trash-TV-Formate.

So zog er bereits ein Jahr später ins Dschungelcamp. Im selben Jahr war Keen dann noch beim Promi-Dinner dabei, hatte einen Auftritt bei „Grill den Henssler“, veröffentlichte einen Song und versuchte sein Glück bei „Ninja Warrior“ auf RTL. Mittlerweile hat er sich Medienberichten zufolge aus dem Rampenlicht zurückgezogen und arbeitet in einem Fitnessstudio.

Mark Medlock

Er wurde als Sieger der vierten Staffel von Deutschland sucht den Superstar (DSDS) bekannt: Mark Medlock. Geboren in Frankfurt und aufgewachsen in Offenbach hatte der Sänger vor allem mit seiner Final-Single „Now or never“, geschrieben von Dieter Bohlen, Erfolg, die genau wie zwei weitere Songs Medlocks auf Platz 1 in den Charts landete.

Thema in den Medien waren auch immer wieder diverse Schicksalsschläge, die den Sänger vor DSDS ereilt hatten - vom Tod der Eltern bis zur Verschuldung und Arbeitslosigkeit. 2007 veröffentlichte er seine Autobiografie „Ehrlich“ über seinen Weg vom Hartz-4-Empfänger zum Popstar. Mehrmals beendete er seitdem seine Karriere und kehrte schließlich doch auf die Bühne zurück. An die Erfolge aus DSDS-Zeiten konnte der Sänger bislang aber nicht anknüpfen. (rk)

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