Platz für rund 2000 neue Wohnungen in Bockenheim

Oberbürgermeister Peter Feldmann sieht am Römerhof ein Potenzial von rund 2000 Wohnungen. 40 Prozent geförderter Wohnraum soll errichtet werden.

Platz für rund 2000 neue Wohnungen in Bockenheim

Frankfurt soll ein neues Stadtquartier bekommen. Die Planungen für das künftige Wohnquartier am Römerhof wurden jetzt von Oberbügermeister Peter Feldmann, Planungsdezernent Mike Josef und Frank Junker, Geschäftsführer der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding, vorgestellt.

„Wir sehen hier ein Potenzial von rund 2000 Wohnungen-“ - OB Feldmann

„Auf dem Areal kann bald schon ein attraktives und lebendiges Quartier entstehen, in dem dringend benötiger Wohnraum errichtet wird“, sagte Feldmann, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der ABG Frankfurt Holding ist. „Wir sehen hier ein Potenzial von rund 2000 Wohnungen“, so Feldmann weiter. „Zur Erschließung dient die bereits im Bau befindliche Stadtbahn U5.“ Bislang wird das Areal mit öffentlichen Verkehrsmitteln lediglich über die Buslinien 34, 46 und 50 erschlossen. Das Entwicklungsgebiet umfasst zirka 18 Hektar, davon rund elf Hektar für Wohnen.

Omnibus-Betriebshof künftig in Rödelheim

„Grundvoraussetzung für die Entwicklung eines neuen Wohngebietes auf dem Areal südlich des Rebstockparks ist die Verlagerung eines Omnibus-Betriebshofs der Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) - dieser soll künftig in Rödelheim an der Gaugrafenstraße angesiedelt werden“, erläuterte Planungsdezernent Josef. „Durch die Verlagerung von weiteren dort gegenwärtig ansässigen Nutzungen haben wir die Chance, ein ansprechendes Wohnquartier mit ergänzender Infrastruktur zu errichten. Es gibt sogar ausreichend Platz für eine weiterführende Schule.“ Das Ordnungsamt-Service-Zentrum „Rund ums Auto“ würde erhalten bleiben, ebenso das Frankfurter Feldbahnmuseum sowie die bestehenden Kleingartenanlagen.

„Wir haben vor, hier 40 Prozent geförderten Wohnraum zu errichten.“ - Frank Junker

„Die ABG kann die Flächen der VGF übernehmen und den Startschuss für diese erfreuliche Entwicklung geben. Den Großteil der Flächen haben wir uns bereits gesichert“, sagte Junker. „Ich könnte mir vorstellen, dass wir hier schon in rund drei Jahren bauen könnten. Wir haben vor, hier 40 Prozent geförderten Wohnraum zu errichten sowie 15 Prozent der Flächen für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen zur Verfügung zu stellen.“

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Verwaltungsintern wird bereits intensiv geplant, wie die Stadt mitteilt. So ist im Planungsdezernat ein Rahmenplan für die Entwicklung sowie ein Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan in Vorbereitung. Im Anschluss soll ein städtebaulicher Wettbewerb für das Areal stattfinden.

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