34 Tonnen Silvestermüll auf Frankfurts Straßen und Plätzen erwartet

Mitarbeiter der FES und Freiwillige können nicht alles an Neujahr beseitigen

34 Tonnen Silvestermüll auf Frankfurts Straßen und Plätzen erwartet

Die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) rechnet damit, dass an Neujahr rund 34 Tonnen Silvestermüll auf den Straßen und Plätzen Frankfurts verteilt sein werden. Gemeinsam mit der islamischen Jugendorganisation Ahmadiyya Muslim werden FES-Mitarbeiter zahlreich im Einsatz sein. Dennoch werden sie am 1. Januar nicht den kompletten Müll beseitigen können. Je nach Wetterlage könne es bis zu einer Woche dauern, bis Frankfurts Straßen und Plätze wieder sauber sind.

80 Männer und Frauen der FES werden am Neujahrstag erst einmal den Müll in den am stärksten verschmutzten Straßen und Plätzen aufsammeln. Das wird nach FES-Einschätzung am Mainufer, dem Römerberg, auf der Zeil, im Bahnhofsviertel und in Höchst der Fall sein. Mit 20 Tonnen Silvestermüll wird alleine an diesen Plätzen gerechnet. Die Brücken werden bereits in der Nacht von Müll befreit.

Unterstützt wird das Team der FES von 150 bis 200 Mitgliedern der Ahmadiyya Muslim Jugendorganisation. Seit 20 Jahren beteiligen sich die Mitglieder an der Reinigungsaktion. Damit wollen sie bürgerliches Engagement leben und Verantwortung übernehmen, sagt Annsar Ahmed, stellvertretender Leiter der Jugendorganisation.

2018 war der Silvesterabfall nach Angaben von Vertretern der FES 30 Prozent weniger als im Vorjahr. Weniger Menschen hatten einen Feuerwerkskörper gezündet. Grund dafür sei das schlechte Wetter und die anhaltende Sicherheitsdiskussion gewesen.

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