Das ist neu im Café Wilhelmshöhe

Die Bestürzung in Seckbach war vor einigen Tagen groß: Schließt das Café Wilhelmshöhe? Entwarnung gab es wenig später - nur die Leitung ist neu. Was sich im Café Wilhelmshöhe nun ändern wird.

Das ist neu im Café Wilhelmshöhe

Das Café Wilhelmshöhe ist seit rund zwei Jahren eine Seckbacher Institution. Hier treffen sich Nachbarn und Freunde auf Kaffee und Kuchen, auch Spaziergänger schauen gerne vorbei und holen Brot und Gebäck. Vor rund zwei Wochen dann der Schock: Das Café solle angeblich schließen. Auf Facebook sorgte das für Bestürzung, die Entwarnung folgte aber schnell: Nur der Pächter hat gewechselt.

„Wir sind sehr positiv überrascht worden von dem Ort.“ - Jaswinder Singh

Seit dem 1. Mai führen nun Jaswinder Singh und seine Frau Mona Kaur das Café in der Wilhelmshöher Straße. „Wir sind sehr positiv überrascht worden von dem Ort“, erzählt Singh im Gespräch mit Merkurist. „Alle sind sehr nett und wir fühlen uns pudelwohl.“ Und: Es kommen schon jetzt immer mehr Gäste - „durch die Mund-zu-Mund-Propaganda“.

Dabei bleibt im Café vieles beim Alten: Noch immer gibt es die beliebten Torten, die Konditorin ist dieselbe wie vor dem Pächterwechsel. Auch Brot und Brötchen der Bäckerei Schaan bleiben im Angebot.

Das ist neu im Café

Neu ist dagegen die Mittagskarte. „Wir haben jetzt eine Wochenkarte mit acht Mittagsgerichten“, sagt Singh. Zu Essen gibt es Suppen, Salate und Hauptgerichte, die Singhs Frau täglich frisch kocht. „Sie macht das mit Herz und Seele“, sagt Singh. Auch neue Snacks hat das Café Wilhelmshöhe nun im Angebot - zum Beispiel ein Tamarind-Spinat-Kartoffel-Sandwich, das die Kunden auf die Hand aber auch im Café bekommen können.

Auf 24 Jahre Gastro-Erfahrung blickt der gelernte Hotelfachmann zurück. Mit dem Café haben er und seinen Frau nun nach Jobs mit Spätschichten familienfreundlichere Arbeitszeiten - und abends Zeit für die Kinder.

„Die Seckbacher sollen sich hier zuhause fühlen.“ - Jaswinder Singh

Auch wenn Singh und seine Frau den Betrieb nun erstmal so weiterlaufen lassen wollen, haben sie schon einige Ideen für die Zukunft. „Denkbar wäre ein Lunch-Buffet am Samstag“, sagt Singh. Auch eine Erweiterung der Karte mit leichten Cocktails wie Aperol Spritz und Hugo kann er sich zum Sommer hin vorstellen. All das mit einem Gedanken: „Mein Ziel ist es dass sich alle Seckbacher hier treffen können und gar nicht mehr unbedingt nach Bornheim möchten“, sagt Singh. „Die Seckbacher sollen sich hier zuhause fühlen.“ (rk)

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