Was sich in Frankfurt bei Bus und Bahn ändert

Für das Jahr 2020 ist viel geplant: Neben neuen Fahrplänen gibt es noch weitere Änderungen, auf die sich die Fahrgäste einstellen müssen.

Was sich in Frankfurt bei Bus und Bahn ändert

Teurere Tickets, bessere Anbindungen, eine neue S-Bahn-Station: Im Frankfurter Nahverkehr stehen demnächst einige Neuerungen an. Am 15. Dezember steht bundesweit der Fahrplanwechsel an, zum Jahreswechsel gelten neue Ticketpreise. Wir haben die wichtigsten Veränderungen für Euch zusammengefasst.

Bau einer neuen S-Bahn-Station

Die neue S-Bahn-Station „Gateway Gardens“ wird voraussichtlich am 15. Dezember an das Frankfurter S-Bahn-Netz angeschlossen. Damit kommen Fahrgäste aus dem neuen Frankfurter „Gateway Gardens“ im 15-Minuten-Takt und ohne Umstieg nach Frankfurt, Offenbach und Wiesbaden, heißt es auf der Website des RMV. Insgesamt fünf Jahre hat die Fertigstellung der neuen Station gedauert. Etwa 10 Minuten brauchen Fahrgäste nun vom Frankfurter Hauptbahnhof bis zu den „Gateway Gardens“.

Bahnfahren wird teurer

Die Preise für eine Einzelfahrt im Tarifgebiet Frankfurt (5000) bleiben gleich. Auch im nächsten Jahr wird eine Einzelfahrt für einen Erwachsenen 2,75 Euro kosten. Das geht aus der Preisliste für 2020 hervor, die der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) im November veröffentlicht hat. Doch die Preise für einige andere Fahrkarten des RMV werden im nächsten Jahr erhöht: Unter anderem wird die Wochenkarte 50 Cent teurer. Von bislang 26,10 Euro wird der Preis des Tickets für Frankfurt auf 26,50 Euro erhöht.

Auch für eine Monatskarte müssen Fahrgäste nun tiefer in die Tasche greifen - die Monatskarte für Erwachsene wird mit 91,80 Euro um 1,40 Euro teurer (vorher 90,40 Euro). Ebenso kostet eine Jahreskarte für Erwachsene im Tarifgebiet Frankfurt (bei Einmalzahlung) nun 899,60 Euro, statt vorher 886,10 Euro (Erhöhung von 13,50 Euro).

Ausweitung des 15-Minuten-Takts

Auch der Takt der Frankfurter S-Bahnen ändert sich: Die S-Bahn-Linien, die durch den Frankfurter S-Bahn-Tunnel fahren, werden dann montags bis freitags von 6 bis 10 Uhr und von 15 bis 20 Uhr im 15-Minuten-Takt fahren. Auch die Linie S6 (Friedberg (Hessen) Bahnhof - Frankfurt (Main) Südbahnhof), wird am Wochenende und vor Feiertagen durchgängig im Stundentakt fahren.

Fahrplanausweitung im RMV-Gebiet

Auf der Linie des RE50 (Frankfurt - Fulda) werden bald schnelle Sprinterzüge fahren. Diese werden dann auch in Bad Hersfeld halten. Zudem wird es mehr Verbindungen des X-Bus-Netzes geben und weitere durchgehende Züge bis Frankfurt Hauptbahnhof — sowohl auf der Dreieich- als auch auf der Niddertalbahn. Die RB21 wird tagsüber in Zukunft durchgängig im Halbstundentakt zwischen Wiesbaden und Niedernhausen fahren.

Seniorenticket

Ab dem 1. Januar können Senioren in Hessen für 1 Euro pro Tag Bus und Bahn nutzen. Ein Jahr lang können die Inhaber des neuen Seniorentickets durch ganz Hessen fahren (wir berichteten). Das Ticket richtet sich an insgesamt 1,3 Millionen Hessen, die 65 Jahre oder älter sind. Das hessische Seniorenticket ist unter der Woche ab 9 Uhr morgens gültig, an Wochenenden und Feiertagen ganztägig — und zwar im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), im Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) sowie im hessischen Teil des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN).

Alle Fahrplanänderungen findet Ihr online auf der Website des RMV.

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