OB Feldmann: Ramadan-Botschaften sind zentrale Werte unserer Gesellschaft

Oberbürgermeister und Integrationsdezernentin unterstützen Bahnhofsviertel-Iftār

OB Feldmann: Ramadan-Botschaften sind zentrale Werte unserer Gesellschaft

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Integrationsdezernentin Sylvia Weber (SPD) haben am Donnerstagabend gemeinsam mit Muslimen und anderen Interessierten das Fastenbrechen (Iftār) im Bahnhofsviertel zelebriert. Dabei betonten beide, wie viele der Ramadan-Botschaften zentrale Werte unserer Gesellschaft seien.

Frieden, Beisammensein und das Brot miteinander zu teilen seien Werte, die im Ramadan betont und gelebt werden. Diese seien auch das ganze Jahr über moralische Richtlinien in der Stadt, sagte Weber - auch wenn sich teilweise nicht so viele Menschen daran orientieren, wie ihr lieb sei. „Es ist uns ein Anliegen, die wichtigen Botschaften des Fastenmonats stärker im Stadtbild und in der Stadtbevölkerung zu verankern“, so Weber weiter. Denn dies fördere den sozialen Frieden und den Zusammenhalt in Frankfurt.

Der Oberbürgermeister sieht in dem öffentlichen Fastenbrechen auch ein Zeichen dafür, dass sich Frankfurt als Stadt nicht auseinandertreiben und eine mögliche Kluft zwischen verschiedenen Kulturen und Religionen zulässt. „Wir stehen für eine offene, freiheitliche und demokratische Gesellschaft“, sagte Feldmann.

Diese Auffassung unterstützen auch die Organisatoren des öffentlichen Fastens, Nazim Alemdar und Alim Cosgun vom Gewerbeverein Bahnhofsviertel. „Bei unserem Iftār kommen alle zusammen und teilen das Essen miteinander, egal welcher Religion oder auch gar keiner Religion jemand angehört, egal wie reich oder wie arm jemand ist. Wir sind alle Frankfurter“, betonten die beiden. Obwohl das öffentliche Fastenbrechen mittlerweile Tradition ist, freuten sich die Organisatoren auch in diesem Jahr wieder über die politische Unterstützung. (mr)

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