Urban Gardening: Bund fördert 3 Frankfurter Klimaschutzprojekte

Aktionen in Eschersheim, Ginnheim und Heddernheim

Urban Gardening: Bund fördert 3 Frankfurter Klimaschutzprojekte

Eschersheim bekommt einen neuen öffentlichen Garten im „Urban-Gardening-Stil“. In der Grünanlage am Wasserturm sollen in Kürze Hochbeete aus recyceltem Palettenholz gebaut werden. Außerdem sind dort Pflanzenworkshops sowie Veranstaltungen zum Samentausch und Setzlingsbörsen geplant. Unter dem Namen „Tortuga Eschersheim“ soll am Wasserturm eine Begegnungsstätte entstehen.

Das neue Projekt des Vereins „Transition Town Frankfurt“ ist eines der drei Frankfurter Aktionen, die vom Bundesumweltministerium für deren klimapolitischen Ziele finanziell unterstützt werden. Bundesweit fördert der Bund 112 Projekte.

„Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, sagt Hanna Jariz, vom Energiereferat der Stadt. „Die drei Gewinnerprojekte aus Frankfurt fördern ein klimafreundliches Handeln im Alltag und stärken die Nachbarschaft.“ Damit wollen die Vorhaben auch das klimapolitische Ziel der Stadt unterstützen. Diese hat es sich zum Ziel gesetzt, die Energieversorgung bis zum Jahr 2050 komplett auf regenerative Energiequellen umzustellen.

Klimawerkstatt Ginnheim

Einen öffentlichen Garten gibt es in Ginnheim mit dem Ginnheimer Kirchplatzgärtchen bereits. Doch eine umfangreiche Veranstaltungsreihe fehlte noch. Das soll sich mit der „Klimawerkstatt Ginnheim“ ändern. Mit Hilfe eines umfangreichen Programms sollen sich Menschen zum nachhaltigen lokalen Leben und dem globalen Klimawandel austauschen. Dabei stehen Themen wie Stadtgärtnern, Selbstversorgung, Permakultur, Sonnenofen, Energiesparen generell und Upcycling auf dem Plan.

Heddernheim im Wandel

Auch in Heddernheim wird in naher Zukunft eine Veranstaltungsreihe angeboten, bei der sich alles um Klimaschutz dreht. Unter dem Namen „Heddernheim im Wandel - Starke Nachbarschaft für Klimaschutz und Lebensqualität“ werden Kochclubs mit Gemüse aus solidarischer Landwirtschaft, Filmvorführungen, Lesungen, Vorträge und Workshops angeboten.

Zudem soll ein FairTeiler für gerettete Lebensmittel ins Leben gerufen werden. Auch können Interessierte lernen, defekte Gegenstände zu reparieren, um die Entsorgung zu entlasten, oder Lastenfahrräder ausleihen, um die Kohlenstoffdioxid-Neutralität zu stärken.

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