Eintracht-Kapitän Abraham für sieben Wochen gesperrt

Verein legt Einspruch beim Sportgericht ein

Eintracht-Kapitän Abraham für sieben Wochen gesperrt

Eintracht Frankfurts Mannschaftskapitän David Abraham wird bis 29. Dezember gesperrt. Das hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) entschieden. Hintergrund ist die rote Karte, die er am vergangenen Wochenende im Spiel gegen den SC Freiburg bekommen hat.

Wegen einer „Tätlichkeit gegen den Gegner“ wurde Abraham laut Eintracht Frankfurt nun mit einer Sperre von sieben Wochen, beginnend am Tag des Spiels, dem 10. November bis einschließlich 29. Dezember und einer Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro belegt.

Eintracht Frankfurt und Abraham wollen gegen diese Entscheidung allerdings Einspruch einlegen. David Abraham soll die Möglichkeit bekommen, sich im Rahmen eines mündlichen Verhandlungstermins vor dem DFB-Sportgericht persönlich zu dem Geschehen in Freiburg zu äußern.

Abraham hatte mit seiner Tätlichkeit kurz vor Spielende bundesweit für Entrüstung gesorgt. Als er einen Ball aus dem Seitenaus zum Einwurf holen wollte, rempelte Abraham Freiburgs Trainer Christian Streich um. Dabei ging dieser zu Boden. Direkt im Anschluss an den Vorfall kam es zu Tumulten und einer Rudelbildung auf dem Rasen, die kurze Zeit später aufgelöst werden konnte. Abraham sah schließlich Rot. (pk)

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