Neues Gibbon-Männchen im Frankfurter Zoo

Aus schwedischem Zoo

Neues Gibbon-Männchen im Frankfurter Zoo

Gibbon-Dame Elliott ist nicht mehr alleine im Frankfurter Zoo. Seit dem Sommer leistet ihr Gibbon-Männchen Mohio Gesellschaft. Das teilt der Zoo mit. Nun sind die beiden Weißwangen-Schopfgibbons gemeinsam in das Gibbon-Haus am Großen Weiher gezogen. Dort können die Besucher die beiden nun bewundern.

Bis zum Sommer war die 2007 geborenen Gibbon-Dame alleine. Nach dem Tod ihres Partners lebte Elliott für einige Zeit ohne einen männlichen Gibbon im Zoo. Vor ein paar Monaten kam das siebeneinhalbjährige Männchen Mohio aus dem Zoo in Eskilstuna, einer Stadt im Osten Schwedens, dann nach Frankfurt. Die beiden Weißwangen-Schopfgibbons, deren Art hochbedroht ist, sollten sich hinter den Kulissen des Zoos kennenlernen. „Ganz in Ruhe konnten sich die beiden dort, sozusagen auf neutralem Gebiet, aneinander gewöhnen. Die beiden verstehen sich sehr gut, was die Hoffnung auf Nachwuchs nährt“, sagt Zoodirektor Dr. Miguel Casares.

Zur Gibbon-Anlage gehören auch zwei baumbestandene Inseln, die im großen Weiher liegen. Dort sollen sich die beiden Gibbons zuhause fühlen. Elliott und Mohio gehören als Weißwangen-Schopfgibbons zu den bedrohtesten Affenarten überhaupt. Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig (SPD) freut sich über den Umzug der beiden: „Vor allem die melodiösen Gesänge, mit denen die Tiere ihre Gebietsansprüche geltend machen, werden im Zoo Dschungel-Atmosphäre verbreiten.“ (df)

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