Das steckt hinter der neuen Skulptur auf dem Goetheplatz

Seit Donnerstag steht auf dem Goetheplatz eine große Skulptur. Ganz neu ist das Kunstwerk in Frankfurt nicht. Doch am neuen Standort soll es eine besondere Bedeutung haben.

Das steckt hinter der neuen Skulptur auf dem Goetheplatz

Auf der einen Seite Liebe, auf der anderen Hass - die Skulptur Love Hate kann von zwei Seiten gelesen werden. Seit Donnerstag steht sie auf dem Goetheplatz mitten in der Frankfurter Innenstadt und soll die Frankfurter daran erinnern, an der Europawahl teilzunehmen.

Eigentlich steht die Skulptur der Frankfurer Künstlerin die Künstlerin Mia Florentine Weiss vor dem Senckenberg-Museum. Sie hatte das Werk 2015 für die Ausstellung „Der Nabel der Welt“ im Museum geschaffen. Aber bis zum 26. Mai wird sie in der Innenstadt bleiben.

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) erklärte bei der Enthüllung am Donnerstagnachmittag den Zusammenhang zwischen Wahl und Skulptur. „Ob Liebe oder Hass gewinnen, das ist unsere Entscheidung. Ich hoffe, dass bei der Europawahl rechte Brandstifter keinen Sieg feiern“, so Feldmann anlässlich des Umzugs.

„Europa ist Liebe und das größte Friedensprojekt unserer Zeit“, ergänzt Künstlerin Weiss. Beate Heraeus, Präsidentin der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, sprach sich ebenfalls für die europäische Idee aus. Sie sei überzeugt, dass es wichtig ist, das Europa eine Zukunft habe.

Feldmann erinnerte noch einmal an die Wette der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos), die gewettet hatte, dass Köln die höchste Wahlbeteiligung bei der Europawahl haben werden. Frankfurt könne eine höhere Wahlbeteiligung erreichen, ist sich der Oberbürgermeister sicher. Mit der Skulptur als Hinweis zur Wahl zu gehen, habe Frankfurt gute Chancen, die Wette zu gewinnen, so Feldmann. (ab)

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