So soll der Bolongaropalast nach der Sanierung genutzt werden

Oberbürgermeister will Palast zu einem „lebendigen Haus für alle Bürgerinnen und Bürger“ machen

So soll der Bolongaropalast nach der Sanierung genutzt werden

Wo einst Napoléon nächtigte, sind seit einige Zeit Bauarbeiter am Werk. Denn der Bolongaropalast in Höchst wird derzeit saniert. Nun haben Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) ihre Vision davon, wie der Palast zukünftig genutzt werden soll, vorgestellt.

Zum einen soll ein neues Museum in das denkmalgeschützte Gebäude ziehen: das Höchster Bürgermuseum. Dort soll zukünftig die Höchster Geschichte sowie die einzelner anderer westlicher Stadtteile präsentiert werden. Unter anderem werden die Themen Main, Industrialisierung und NS-Zeit beleuchtet. Das Angebot soll niedrigschwellig gehalten werden. Dabei wolle sich der „Kultur- und Museumsverein Bolongaro“ laut seinem Vorsitzenden an den Worten des ehemaligen Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann orientieren: „Kultur für alle“.

Das Bürgermuseum wird nicht alleine dastehen. Denn das Porzellanmuseum wird aus dem Kronberger Haus aus- und ebenfalls in den sanierten Bolongaropalast einziehen. Für beide Museen sei ein gemeinsames Ausstellungskonzept erarbeitet worden.

Während für die Museen der Westflügel vorgesehen ist, möchten Vertreter der Stadt im Ostflügel einen Konzertsaal entstehen lassen. Zudem soll es ein Restaurant, ein Kino und Räumlichkeiten für eine Musikschule, eine Kita und ein Jugendkulturzentrum geben. Der große Saal im überdachten Innenhof soll für Theater- und Konzertveranstaltungen genutzt werden. „Der Bolongaropalast soll ein lebendiges Haus für alle Bürgerinnen und Bürger sein“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann. (mr)

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